Samstag, 29. Dezember 2012

Kulinarischer Jahresrückblick 2012


Bei Tina und Christina habe ich schon den kulinarischen Jahresrückblick gelesen. Und schließe mich gerne an. Denn dieses Jahr war kulinarisch wirklich sehr spannend und sollte unbedingt festgehalten werden - wenn auch nur, dass ich mal als verhutzelte Oma darüber lachen werde ;-) So habe ich also mal meine Instagram-Bilder durchgeschaut und einiges rausgesucht...
1) Am häufigsten gekocht
  • Tomatentarte: geht immer, ist einfach lecker - und selbst Kollegen sind schon infiziert. Sätze wie "gestern gab es wieder DIE Tomatentarte" beim Warten am Drucker sind keine Seltenheit. Danke Bolli für dieses tolle Rezept.


  • Ofengemüse: gab es im Sommer fast täglich. Einfach zu Brot, mit Reis und Hühnchen - immer wieder genial. Selbst im Urlaub konnten wir nicht darauf verzichten.






  • Rote Wurst von Vaters Grill. Einfach unschlagbar gut. Überhaupt wurde im Sommer so viel gegrillt wie kaum bisher. Herrlich!



2) Zu wenig bzw. gar nicht gekocht
  • Zwar habe ich jetzt eine Nudelmaschine, aber ich dachte wie Tina, dass ich in Konsequenz ständig Nudeln machen würde. Mal sehen ob das 2013 was wird...

3) Herzhaftes Lieblingsgericht


4) Süßes Lieblingsgericht
  • Hmm. Eigentlich keines. Ich bin ja eher der Käsetyp. Einzig beim weißen Hüftgold werde ich regelmäßig schwach.


5) Ein Gericht, das total in die Hose ging
  • Der Versuch Brezeln mit normalem Natron zu laugen. Und dazu feuchtes Meersalz zu verwenden. Die Kreaturen wurden von uns also rasch in "Metzinger Schleifen" umbenannt. Wir werden das nochmals probieren.


6) Kulinarische Neuentdeckung
  • Ich habe in diesem Jahr einige Käsereien besucht und viele neue Käsesorten entdeckt. Dazu einen Käsestand auf dem Markt gefunden, der die besten Käsesorten aus der Schweiz bei uns in Metzingen anbietet. 
  • Ein echtes Highlight war die Käseprobe mit Frau Küchenlatein an der Waterkant. Wir haben Käse aus dem ganzen Norden zusammengetragen und verkostet. Ich kanns kaum erwarten das nächstes Jahr zu wiederholen :-)

  • Und es gab Süsskartoffeln. Als Ravioli. Und die waren so lecker, dass Sie es ins Braun Kochbuch geschafft haben. Schööön! 



7) Küchengerät des Jahres
  • Natürlich der Holzbackofen - und auch sicher Küchengerät des Jahres 2013...

  • Der Raspelknilch - wie ich ihn nenne. Freundin S sammelt alte Küchengeräte und besitzt auch dieses tolle Gerät als "alte Version". Man kann damit sensationell schnell Unmengen Käse und Rohkost reiben - ohne sich die Finger abzusäbeln. Leider habe ich keine rostfreie antike Version gefunden. So hat also dieses ufo-ähnliche Teil bei mir Einzug gehalten. Und sich bewährt.

  • Ja - und neu dazu gekommen ist auch eine Nudelmaschine, Baujahr mein Geburtsjahr. Bisher genau so ungenutzt (übrigens seit meinem Geburtsjahr), wie die neue
  • Eismaschine

8) Restaurantbesuch des Jahres
  • Cervus Plochingen: eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants hier in der Gegend. Kleine Küche, urgemütlich - nur Frisches, dazu sensationelle Weine und ein Service, der einen umsorgt als wäre man bei Freunden. Übrigens wäre dies auch ein guter Anlaufpunkt für gewisse Damen aus verschiedenen Himmelsrichtungen, gell Frau Excellensa, Frau Cucina Casalinga und Frau Lunchforone!


  • Stern Unterhausen: tolle schwäbische Küche, herzlicher Service - und eine sensationelle Terrasse mit Blick aufs Schloss Lichtenstein.


9) Kochbücher 2012 – Top 3
  • Habe ich hier schon beschrieben...

10) Kochbücher 2012 – Flop
  • Ich habe dieses Jahr tatsächlich keinen Flop gekauft.
  • Flop sind für mich diverse Kochzeitschriften / Neuerscheinungen, die versuchen mit ollem Inhalt in neuer Schale Profit zu machen. Schön nachzulesen auch bei Valentinas Kochbuch.

11) Bestes kulinarik-verwandtes Erlebnis 2012
Ich durfte einige Foodblogger neu kennenlernen - oder wiedersehen. Da waren tolle Bekanntschaften dabei, bin gespannt was sich daraus entwickelt. Und auch das Wiedersehen an der Waterkant war eine echte Freude :-)
Dazu durfte ich noch spannende Kulinarik-Leute interviewen und einige Restaurants entdecken. Und Pläne für 2013 spinnen ...
12) Und sonst noch toll gewesen in 2012?
  • Walderdbeeren, ganz pur:

  • Die Verwandlung einer schwäbischen in eine italienische Familie beim Schnippeln von 26 kg Tomaten, mit denen ich natürlich mit Hintergedanken bei meinen Eltern aufgekreuzt bin. Inkl. Mafiosihut meines Vaters und dem Transport der Kleinteile in meiner alten Babybadewanne.


  • Und ab und zu eine Sünde bei Udo!


Ich freue mich auf 2013 - und wünsche Euch allen nochmals einen guten Rutsch :-)



Freitag, 28. Dezember 2012

Kochbücher Rückblick 2012

So kurz vor dem Jahreswechsel stelle ich Euch gerne noch die Kochbücher des Jahres 2012 im Hause Feinschmeckerle vor.

Heute stelle ich Euch die 3 Bücher vor, aus denen in 2012 am meisten gekocht und geschmökert wurde.

Ich weiss, es ist der 276. Kochbuchrückblick, der gerade veröffentlicht wird. Aber im Gegensatz zu vielen anderen unterscheidet sich mein Kochbuchrückblick ein wenig.
Denn: es ist nicht mal ein Buch von Ottolenghi dabei ;-)

Nichts gegen den geschätzten Herrn Yottam. Aber wer braucht den schon, wenn man "Österreich vegetarisch" von Katharina Seiser und Meinrad Neukirchner im Bücherregal hat? ;-)
Dieses Buch hat mich seit der Veröffentlichung begleitet. Zum lustigen Twitterkochen verleitet. Und bietet noch immer so viele Rezepte, auf deren Zubereitung ich mich im Frühjahr und Sommer freue. Darüber hinaus freue ich mich auf einen Besuch bei Meinrad Neukirchner, dem Meister in Wien. Denn "live" möchte ich mich sehr gerne mal von ihm bekochen lassen in 2013.


Als Fast-Bayerin ist für mich auch "Servus Bayern" von Monika Schuster und Anna Cavelius ein echtes Kochbuchhighlight.

Da wir ziemlich viel Zeit im Land der Schicki-Micki-Seen und des Vize-Meisters verbringen, bringe ich natürlich zwei Vorteile mit.:

1) Ich verstehe die teilweise bayrisch geschriebenen Rezepte und Anekdoten.
2) Ich kann beurteilen, ob das Ganze so schmecken soll - da ich ja meist die Originalgerichte kenne.

Und ja, dem ist so. Vieles wurde bereits ausprobiert. Verbloggt bisher nur die "gscheide Nudelsuppn". Hier wird 2013 noch einiges folgen.


Mein Immer-wieder-Backbuch ist auch 2012 wieder "Brot" von Bernd Armbrust. Aus diesem Buch habe ich mittlerweile fast alle Brote ausprobiert, z.B. das Roggenschrothbrot mit Joghurt.
Weshalb ich das so toll finde? Die Rezepte sind allesamt machbar, sehr gut erklärt - und ich hatte wirklich noch keine einzige Back-Katastrophe.

Statt dessen essen wir regelmäßig das selbst gebackene Brot und sind immer wieder begeistert, wie einfach gutes Brot selbst zu backen ist - nicht nur im Holzbackofen, auch im "normalen" Ofen zuhause. 



Das waren Sie, meine Top 3 Kochbücher im Jahr 2012. Es gibt noch einige ungelesene Exemplare auf dem Stapel für 2013 - so dass es auch dann in Sachen Kochbuch wieder sehr spannend werden dürfte :-)

Euch allen einen guten Start ins Jahr 2013 mit viel Glück und Gesundheit!


Mittwoch, 26. Dezember 2012

Kürbispasta mit Schwarzwälder Knusperschinken

Wir kochen ja regelmäßig in der Kantine und erst kürzlich gab es wieder ein echtes Highlight. Die liebe Kollegin I hat uns Kürbispasta gezaubert mit Schwarzwälder Knusperschinken. 
Da sie aus dem Schwarzwald kommt, passt das natürlich ausgezeichnet. Kürbis lieben wir ohnehin.

Das war auch für mich auch eine völlig neue Variante - die ich aber sicher nicht zum letzten Mal gegessen habe. War einfach zu lecker!



Für 4 - 6 Personen:

  • Einen Hokkaido Kürbis (ca. 1,2 kg) halbieren, Kerne, faseriges Fruchtfleisch entfernen, in Schnitze schneiden, schälen
  • Das Fruchtfeisch grob raspeln (Küchenmaschine oder von Hand)
  • 2 mittelgroße Zwiebeln schälen, fein würfeln
  • in 40 g Butter anschwitzen
  • Kürbisraspeln dazu geben
  • Würzen mit:
    • Kümmel
    • Paprika
    • Salz
    • Pfeffer
  • Unter Wenden garen, das Gemüse soll nicht zu weich sein
  • Pasta (Bandnudeln) ins Wasser geben, als dente köcheln
  • Mit Kürbisgemüse und
    • 2 Tassen Gemüsebrühe und
    • 150 g saure Sahne vermengen
  • 100 g Schwarzwälder Speck in Scheiben bereitstellen, Scheiben halbieren, in beschichteter Pfanne auf beiden Seiten abraten
  • Im Speckfett 50 g Kürbiskerne anrösten
  • 1 Bund Schnittlauch waschen, in 2 cm lange Stücke schneiden, zu den Kürbisnudeln geben
  • Pasta anrichten, mit Kürbiskernen und Knusperschinken dekorieren....

... sofort genießen. Und Nachschlag nehmen ;-)

Sonntag, 23. Dezember 2012

Schöne Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2013

Liebe Leserinnen und Leser!

Euch wünsche ich ein wunderschönes, möglichst stressfreies Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2013 mit tollen kulinarischen Momenten und Erlebnissen.

Liebe Grüße 
Frau Feinschmeckerle


Freitag, 21. Dezember 2012

Orangenparfümierter Nougat Gugelhupf nach esskultur.at

Die Suche nach Pomeranzen gestaltete sich als schwer. Nach Bio-Pomeranzen unmöglich. Da mir der Kuchen von Katha nicht mehr aus dem Kopf ging, mussten jetzt einfach Bio-Orangen als Alternative herhalten.

Nussnougatcreme war vom Weihnachtsbacken noch genug da. Als Kind war ich immer ganz heiss darauf, habe aber kein Nut***a bekommen. Die Alternative wäre keine gewesen (die Variante aus dem Biomarkt fand ich damals einfach schrecklich). Jetzt steht die Monstergröße rum und ist stinksauer, weil sie niemand beachtet ;-)


Ich bin wirklich begeistert. Der Kuchen wird bei uns häufiger auf den Tisch kommen. Luftig, locker. Zarter Nougatgeschmack, dazu die leichte Orangennote. Herrlich!


  • Backofen auf 180 Grad vorheizen
  • Gugelhupfform mit Butter ausfetten, mit Mehl bestäuben, ausklopfen
  • 250 g Mehl (405) mit
  • 1/2 Packung Weinsteinbackpulver vermischen
  • 3 Bioeier trennen, davon
    • Eiweiss zu festem Schnee schlagen
    • Eigelb in Schüssel geben
  • 250 g Bioschlagsagne (carrageenfrei) halb steif schlafen (wichtig!), unter weiterem schlagen
  • 200 g Zucker und
  • 1 EL bzw. 1 Päckchen Vanillezucker einrieseln lassen
  • Eigelb einrühren
  • Eischnee abwechselnd mit Mehl/Backpulvermischung unterziehen (mache ich mit Teigschaber / Gummihund)
  • 4 EL Milch,
  • 3 -4 El Nussnougatcreme und
  • abgeriebene Schale von 1 Biopomeranze / Bioorange ebenfalls unterziehen
  • Teig in Gugelhupfform geben und
  • Ca. 1 h backen
Ein toller Wochenendkuchen!



Mittwoch, 19. Dezember 2012

Feinschmeckerle schreibt offline - last minute Geschenktipp: Stuttgart geht aus 2013

Wer noch ein Geschenk sucht, sollte sich den Gastroführer "Stuttgart geht aus 2013" besorgen.
Warum? Dort kann man Feinschmeckerle auch mal gedruckt lesen. 

Neben Restaurant-Tests durfte ich...


Und auch mal kosten, was wirklich gekocht wird.

























Hoch auf die schwäbische Alb führte mich ein Trip zu den "Suppenbrüdern". 
4 sympathische Brüder aus einer Gastronomenfamilie, die den Biosuppenmarkt aufmischen. Und Bio immer schon leben.

Erinnern werde ich mich auch immer an das Shooting im Gewächshaus (!!!!) am heißesten Tag des Jahres. Dieses Saunaerlebnis war einmalig ;-)


Viel Spass beim Lesen und Schenken :-)


Montag, 17. Dezember 2012

Nougat Cranberry Kipferl

Beim Stöbern der Plätzchenrezepte bei Living at home bin ich gleich bei den Nougat-Cranberry-Kipferl schwach geworden. Nougat + Cranberries in einem Keks. Wahnsinn, genau mein Ding!

Die Kombi ist klasse - tückisch ist nur die Farbe. Man sieht ja schlecht, ob die Plätzchen schon Farbe angenommen haben und sie schleunigst raus müssen.... sie waren einen Tick zu lange im Ofen, so dass ich sie mit einem Stück Apfel in der Keksdose erst mal etwas "weich" bekommen musste. Dann haben sie richtig gut geschmeckt. 

Aber ehrlicherweise lange nicht so gut, wie meine neuen Cranberry-Lieblings: die Cranberry Sablés nach grain de sel.



  • 50 g Nougat mit
  • 75 g Butter glatt rühren
  • 50 g Cranberries fein hacken mit
  • 170 g Mehl (Weizen 405) und
  • 1 Prise Salz und
  • 130 g Puderzucker und
  • 60 g gemahlene Mandeln und
  • 1 Ei zur Nougatbuttermasse geben
  • Einen glatten Teig kneten
  • Teig in 2 Rollen (Durchmesser ca. 3 cm) formen, 2 h kalt stellen
  • Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden, zu Kipferln formen
  • Auf mit Backpapier belegte Bleche legen und
  • Bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen (ich: 8-10) - siehe oben - man sieht nicht, ob sie schon dunkel sind...

Samstag, 15. Dezember 2012

Der Vinz kocht und zwar zu Weihnachten....

... zusammen mit seinen Kollegen:

20:15 geht's am Sonntag, 16.12. los im Dritten (SWR)

Dann zeigen uns Vincent Klink und seine Kollegen ein tolles Weihnachtsmenü:
  • Vorspeise: "Gratinierte Rosette von der Jakobsmuschel"
  • Zwischengang: "Kartoffelblini mit Räucherlachs und Saiblingskaviar"
  • Hauptgang: "Schwarzwälder Weihnachtsgans mit Serviettenknödel und Rotkraut" 
  • Dessert: "Dreielerlei vom Winterapfel"
Laut Vorschau übrigens mit gemeinschaftlichem Strudelziehen.

Ich bin gespannt wie es wird - 8 Sterne, 4 Schwaben, kein Südtiroler und kein hysterisch-hipper Kaltfischaufschneider. Das wird sicher ein lustiger Abend.

Und danach kochen dann wir wieder für den Vinz... ;-)


Freitag, 14. Dezember 2012

Spekulatius-Mandarinen-Torte für den Adventskalender

Es gibt für Hr. Feinschmeckerle und seine Familie wohl keine schönere Zeit im Jahr als der Advent und Weihnachten. Das war für mich zu Beginn (aus einer Weihnachtspflichtprogrammabhak-Familie kommend) ein kurzer "Kulturschock", mittlerweile bin ich dem Weihnachtszauber auch verfallen und freue mich jedes Jahr auf diese schöne Zeit. Wochen vorher wird die alles liebevoll dekoriert - nachdem wir uns auf die Suche nach neuen Higlights begeben haben. So freuen sich Freunde während dem Advent gerne auf einen Besuch in unserem "Weihnachtsmuseum";-)

Dieses Jahr freue ich mich ganz besonders, denn ich darf erstmals ein Teil von Zorras traditionellem Adventskalender sein!




Weihnachts-Traditionen sind in unserer Familie natürlich ganz wichtig. Unter anderem ein Familientreffen zum Kaffee, um den Adventsauftakt zu zelebrieren. Neben Adventsauftaktgeschenken und Weihnachtsliedern gibt's dann traditionell die Spekulatius-Mandarinen-Torte.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Hr. Feinschmeckerle und mir. Er kümmert sich um das Zertrümmern der Spekulatius-Kekse und ruft mir dann liebevoll Sätze zu, wie "Schatz, ich brauche dann jetzt die fein filetierten Mandarinen". Ja genau - filetierte Mandarinen. Ich schwinge dann das Messer - und gehe den kleinen Zitrusfrüchten an die Häute.

Aber es lohnt sich und ist mit einem scharfen Messer wirklich machbar.
Genau einmal im Jahr ;-)


Für die Torte (ca. 12 Stücke):
  • Springform (26 cm) am Boden mit Backpapier auslegen
  • 75 g Butter schmelzen
  • 200 g Gewürzspekulatius in Gefrierbeutel geben, mit Wellholz drüber gehen und fein zerkleinern
  • Mit Butter mischen und auf den Boden geben, festdrücken, 30 Minuten kalt stellen
  • 3 von (insgesamt 8 Mandarinen) filetieren, es darf keine weiße Haut mehr sichtbar sein
  • Saft auffangen bzw. aus dem "Abfall" pressen
  • 8 Blatt Gelatine nach Packungsanweisung in Wasser einweichen
  • 400 g carrageenfreie Bioschlagsahne steif schlagen und kühlen
  • 500 g Magerquark, die Hälfte vom Mandarinensaft und
  • 125 g Zucker und
  • 1 Päckchen Vanillezucker glatt rühren
  • Rest Mandarinensaft erwärmen, ausgedrückte Gelatine zugeben, auflösen und mit 1 - 2 EL der Creme verrühren
  • Erst dann übrige Creme unterrühren
  • Dann die klein geschnittenen Filets der 3 Mandarinen zugeben
  • Im Anschluss vorsichtig die geschlagene Sahne unterziehen
  • Creme auf den Bröselboden streichen
  • Torte 3 h kühlen - am besten im Schnee unter Aufsicht des Weihnachtsmanns :-)


  • Torte vom Formrand lösen, auf Tortenplatte setzen 
  • 5 Mandarinen filetieren, auf Küchenpapier setzen und etwas abtropfen lassen
  • Die Torte damit dekorieren


Ich wünsche Euch viel Freude mit der tolle, eine wunderbare Adventszeit und schöne Weihnachtsfeiertage!


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Weihnachtsmenü für High Foodality

Uwe will es wieder wissen: unser Weihnachtsmenü 2012. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass wir an Heilig Abend und an den Feiertagen kaum kochen. Am 24. soll es stressfrei zugehen, also gibt es bei meiner Familie traditionell Raclette. Und am ersten gehen wir alle zusammen abends schön essen.

Hr. Feinschmeckerle und ich genießen aber unsere kulinarischen Weihnachts-Highlights an den Adventssonntagen davor. Und davon gibt es einige... 

In diesem Jahr sieht für mich das perfekte Menü so aus:

Lecker, gut vorzubereiten. 


Nicht fehlen darf das zart geschmorte Hirschkalb mit den tollen Schupfnudeln und Rotkraut nach Österreich vegetarisch. Könnte ein Klassiker werden!


Auch der blaue Zweigelt von Ewald Gruber, ein Tipp von Konstantin Eckmann darf auf keinen Fall fehlen. Hat uns richtig gut geschmeckt!


Nicht fehlen darf der all-time-Klassiker "weißes Hüftgold".
Selbst Chef und Chefin Aaahnsen brachte der schon zum freudigen Dessertglückseufzen. 
Auch wenn das Bild aus der Anfangszeit mal überarbeitet werden sollte ;-)


Vielen Dank Uwe für diesen tollen Blogevent!


Was kocht Ihr so zu Weihnachten?
Gibt's bei Euch auch Traditionen?


Montag, 10. Dezember 2012

Keine Adventszeit ohne Vanillekipferl

Auch wenn die Vanillekipferl nach Katharina Prato extrem lecker sind, kam meine liebe SchwieMu beim diesjährigen Plätzchenmarathon mit einem neuen Rezept um die Ecke. Wir zögerten nicht lange und probierten die neue Variante aus. Und sind wirklich begeistert. So mürb und zart, ein echter Volltreffer!


  • 280 g Mehl (Weizen, 405) mit
  • 50 g Mandeln (gemahlen) und
  • 50 g Haselnusskerne (gemahlen) und
  • 70 g Zucker und
  • 1 (von insgesamt 5) Päckchen Vanillezucker und
  • 1 Prise Salz und
  • 2 Eigelb mischen
  • 200 g weiche Butter in Flöckchen darauf geben
  • Zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde in den Kühlschrank geben
  • Kleine Teigstücke auf der Arbeitsfläche zu Kipferl formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen
  • Bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen
  • 70 g Puderzucker sieben, mit 4 Päckchen Vanillezucker und dem Markt einer ausgekratzen Vanilleschote mischen
  • Heiße Kipferl vorsichtig darin wälzen (wir: die Kipferl damit bestäuben - die sind nämlich so mürb, dass sie gleich zerbrechen...)
  • Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
Das ist mein Beitrag für den Plätzchen Blogevent!




Und noch ein Tipp in Sachen Plätzchen: das E-Mag "Hilda" von tollen Bloggerinnen, z.B. Juliane von Schöner Tag noch. Ganz zauberhaft gemacht, mit tollen Rezepten - von denen ich nächstes Jahr sicher einige nachbacken werde. Anke hat das schon gemacht und zwar hier und hier. Lecker!

Freitag, 7. Dezember 2012

Kommt auf den Metzinger Weihnachtsmarkt, dort gibts Fladen aus DEM Holzbackofen!

Noch morgen und am Sonntag ist der Metzinger Weihnachtsmarkt geöffnet. 

Warum hingehen? Mitten im Schnee gibt's allerlei Leckereien, Selbstgemachtes und tataaa morgen am Samstag Fladen aus dem Holzbackofen.

Holzbackofen? 

Jaaaa, zwei große Brüder von unserem stehen morgen auf dem Weihnachtsmarkt bei den Keltern und produzieren den ganzen Tag leckere Fladen. Das müsst ihr unbedingt probieren - und habt so die Gelegenheit den  Holzbackofen mal "live" zu sehen. 


Was gibt's noch?
Einen OB, der noch selbst das Geld einnimmt....


... die besten roten Würste vom Schmauder, die ideale Alternative für alle diejenigen, die keine Holzbackofen-Fladen mögen!


... und wer auch keine Würste mag, bekommt extrem leckere Linsen (oder auch Leisa, wie der Schwabe sagt) im Fachwerkhaus gleich neben den Keltern...


 ... irgendwann ist auch der letzte Glühwein getrunken!


Weshalb ich den Metzinger Weihnachtsmarkt noch mag?
Er ist einfach ursprünglich geblieben. 
Es gibt keine Reiben, Putzmittel und sonstigen Trödel, der auf vielen Weihnachtsmärkten  verhökert wird.

Und man kann sich in der Weinstadt sicher sein, in Metzingen gibt's auch guten 
Glühwein - also viel Spass :-)