Freitag, 31. August 2012

Mediterranes Ofengemüse mit Feta

Tomaten und Zucchinischwemmen überall. Auch bei mir gibt's gerade fast täglich Gemüse. Wenn's mal schnell gehen muss gibt's das Ofengemüse. Entweder nur mit Fladenbrot, oder mit Reis und Hühnchen. Ein Gericht, das ich gerade fast täglich esse!


Für 2 Personen:
  • 2 große Zucchini klein schneiden
  • 2 Zwiebeln in Ringe schneiden
  • Knoblauch (Menge je nach Vorliebe) klein schnippeln
  • Kirschtomaten nach Lust und Laune halbieren und dazu geben
  • mit frischen Kräutern (Basilikum und Thymian), Salz, Pfeffer und Pimet d'Espelette würzen und mit
  • 3 EL bestem Olivenöl mischen
  • eine Handvoll Feta in Würfel dazu geben (je cremiger, desto besser)
 

Für 20 Minuten bei 150 Grad in Auflaufform in den Backofen geben - und genießen!

Und da dieses Gericht nur mit Tomaten richtig gut schmecken, ist dies mein Beitrag zum Blogevent vom Gärtnerblog.

Dienstag, 28. August 2012

Blick aus dem Küchenfenster: Deichversion

Barbara sammelt sommerliche Blicke aus dem Küchenfenster - eine tolle Idee!
Von mir gibt's heute den Blick aus dem Sommerurlaubsdomizil. Eine toll ausgestattete Küche mit allem was das Foodbloggerherz begehrt (es gibt sogar Quicheformen...) - und tollen Ausblicken...


... auf die grüne Marschlandschaft. Rechts ist ein kleiner Priel, in dem immer wieder gerne Enten vergnügen. Ab und zu traben ein paar Kühe durchs Bild.


Das zweite Fenster führt zur Dachterrasse. Links im Bild unser Strandkorb (leider nur auf Zeit), rechts....


..... sieht man direkt auf den Deich. Direkt dahinter befinden sich Dünen - und das Meer.
Immer wieder faszinierend: ich finde nur hier ist der Himmel so schön blau :-)


So wie es uns hier gefällt, gibt es wohl die nächsten Jahre regelmäßig diesen Ausblick, denn es ist einfach wunderschön und erholsam :-)


Montag, 27. August 2012

Aprikosen Joghurt Muffins

Der Run auf die letzten Aprikosen beginnt - ideal, um nochmals die leckeren Aprikosenmuffins zu machen. Wer keine mehr bekommt: klappt auch prima mit Nektarinen und Pfirsichen.
Durch die Aprikosen im Teig werden die Muffins herrlich saftig - genau so wie ich es gerne mag!


Für 12 Muffins:
  • 80 g Zucker abmessen
  • 8 Aprikosen waschen, entsteinen
  • einen Teil davon klein schneiden und mit
  • 2 EL vom Zucker in einer Schüssel vermischen, kurz stehen lassen
  • den Rest achteln und zur Seite stellen
  • 250 g Weizenmehl (405) mit 
  • dem restlichen Zucker und
  • 2 TL Backpulver und
  • 0,5 TL Natron und 
  • 1 Prise Salz in einer Schüssel gut vermichen
  • 50 g Butter zerlassen und dazu geben
  • 1 Ei und 
  • 200 g Joghurt (3,5% Fett) ebenfalls hinzufügen und mit dem Handrührgerät alles gut vermengen
  • die gezuckerten Aprikosen dazu geben und kurz unterheben
  • Teigmasse in 12 vorbereitete Muffinförmchen verteilen
  • Aprikosenschnitze auf die Muffins setzen und mit etwas braunem Zucker bestreuen


Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind...

... und genießen :-)


Samstag, 25. August 2012

Veranstaltungstipp: Hoffest im Biorestaurant Rose mit Simon Tress

Wer immer schon mal den Quell der Biosuppen der "Küchenbrüder" besuchen wollte, oder Lust hat, sich mal von Simon Tress verwöhnen zu lassen, sollte am 01. und 02.09.2012 in Ehestetten zum 21. Rose-Hofffest kommen.

Los geht's Samstag um 15 Uhr - abends gibt's im Rose-Hof Theater mit "Hanni und Fanni" vom Theater Lindenhof.

Sonntags beginnt das Fest 11 Uhr.
Beide Tage gibt's Spezialitäten aus der Rose Küche von Simon Tress und seinen Kollegen.
Schon allein das ist Grund genug auf die schöne schwäbische Alb zu fahren!

Rose Biohotel und Restaurant

Familie Tress 
Aichelauer Straße 6 
72534 Hayingen-Ehestetten 
Tel. 0049 (0)7383 9498-0 
Fax 0049 (0)7383 9498-22 
info@tress-gastronomie.de






Dienstag, 21. August 2012

Feta Gemüsepäckchen vom Grill

Bei uns wird gerade fast nur noch gegrillt. Neben Fleisch oder Fisch gibt's immer auch Gemüse dazu.
Besonders gut schmecken uns die Gemüse-Feta-Päckchen. Hier kann man sowohl Zucchini - als auch Tomatenernteschwemmen gut verarbeiten!

 

Die Zubereitung ist ganz einfach - für 2 Personen:
  • 10 Kirschtomaten halbieren
  • 10 Champignons halbieren (große vierteln)
  • 2 kleine Zucchini in kleine Stücke schneiden
  • mit reichlich Olivenöl beträufeln
  • Würzen mit Kräutersalz und Oregano
  • Alles gut vermischen und auf
  • leicht geölte Grill-Alufolie (oder normale Alufolie, doppelt verwendet) geben
  • Feta Würfel nach Wunsch (echter Feta!) dazu geben
  • Päckchen gut verschließen und
  • 15 Minuten grillen 


Dazu gibt's bei uns oft Pita - einfach lecker!

Mittwoch, 15. August 2012

Himbeertorte Sommerglück

Sommerglück? What?!? Ja, so heißen die Torten aus der Frau im Trend. Die ich nicht lese, aber meine Schwiegermutter. Und die hat uns mit dieser mördermäßigen Torte verwöhnt.

Nachdem sie mein Foto mit dem in der Zeitschrift verglichen hat, überlegte sie kurz selbst mit dem bloggen zu beginnen ("mein Kuchen sieht viel besser aus"). Bis der Gedanke zu Ende gedacht ist, veröffentliche ich gerne dieses "ganz leichte" Tortenrezept. Wer also bei Sahne und Frischkäse kreischend um die Ecke rennt, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen...


Für den Biskuit:
  • Backofen auf 175 Grad vorheizen
  • Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen
  • 2 Eier mit
  • 100 g Zucker schaumig rühren
  • 100 g Mehl und
  • 1/2 TL Backpulver zur Masse sieben, unterziehen
  • Masse in Form füllen, glatt streichen
  • 15 - 20 Minuten backen, rausnehmen, abkühlen lassen
Für den Belag:
  • 200 g Frischkäse mit
  • 100 g Puderzucker verrühren
  • 400 g Sahne mit
  • 2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen
  • Sahne unter Frischkäse-Zuckermasse rühren
  • Biskuit mit Tortenring umlegen (oder Springformrand)
  • Frischkäse auf Boden geben, glatt streichen
  • 450 g Himbeeren (auch TK kein Problem) auf die Frischkäsemasse geben
  • 1 Pack roten Tortenguss zubereiten, 
  • 40 g Zucker dazu geben
  • Über die Himbeeren geben und verteilen
  • Kuchen mindestens 3 h ziehen lassen
Ich sage es Euch - dieser Kuchen ist wirklich ein Knaller!
Auch wenn ich diese Zeitschrift niemals freiwillig lesen würde ;-)

Freitag, 10. August 2012

Tomaten Tarte reloaded

Seit ich letztes Jahr die Tomaten-Tarte entdeckt habe, ist sie nicht mehr aus unserem Speiseplan wegzudenken. Und ein beliebter Mittagssnack für die Kollegen. Da ich abends oft spät nach Hause komme, gibt's dann manchmal die "Ratz Fatz Version" -  die trotzdem richtig gut schmeckt!

Jetzt, zur Tomatenzeit vergeht kaum eine Woche ohne die Tarte in verschiedenen Varianten...


Für 4 Personen:
  • Tarte / Quicheform fetten, mit Blätterteig auslegen, einen kleinen Rand hochziehen
  • 1,5 EL Mascarpone
  • 1,5 EL Frischkäse in eine kleine Schüssel geben
  • 50 g Gruyère fein dazu reiben
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette würzen
  • Fein geschnittene Basilikumblättchen dazu geben und alles gut vermengen
  • Masse gleichmäßig in der mit Teig ausgekleideten Form verteilen
  • Tomatenscheiben fächerförmig auf dem Boden verteilen


  • Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Basilikum bestreuen
  • Bei 170 Grad im Ofen 35 Minuten backen - und entweder gleich genießen, oder lauwarm.

Dazu gibt's meist Blattsalat mit klassischer Senf-Vinaigrette und ein Glas vom Lieblingsbalkonwein 2012 - einfach herrlich!


Tomatensauce auf Vorrat, Tipps & Kniffe

Time is now! Und zwar um Tomatensauce für die tomatenfreien Monate zu machen!
Alles begann vor ein paar Jahren mit ein paar Gläsern, nur für uns. Dieses Jahr werde ich in mehreren Sessions erstmals 25 kg reife, italienische Tomaten zu Tomatensauce verarbeiten. Die bei Freuden und Bekannten sehr begehrt ist - so dass es bereits "Vorbestellungen" gibt.

Mit meiner Leidenschaft bin ich nicht allein. Gott sei Dank gibt es Bloggerinnen wie Birgit, die ebenfalls eine ähnliche Menge Tomaten verarbeiten - und mich zu 100% verstehen ;-)

Über die Jahre habe ich die Herstellung immer wieder optimiert. Aber auch wenn ich mittlerweile mit zwei 10-l-Töpfen hantiere, ist danach immer erst mal Zeit die Küche von Saucenspritzern zu befreien.
Aber wo gehobelt wird...

Trotzdem: es lohnt sich. Nur jetzt schmecken Tomaten richtig gut. Und wenn ich mir jetzt die Arbeit mache, profitiere ich den ganzen Winter davon. Egal ob als Pasta-Basis, oder für die Pizza. Diese Sauce geht bei uns in großen Mengen weg.



Hier die "Einsteiger" Version für ca. 15 Gläser à 300 ml:

  • Gläser vorbereiten:
    • In Spülmaschine geben, Spülgang durchlaufen lassen, Deckel extra auskochen oder
    • Noch sicherer: Gläser und Deckel auskochen, oder
    • Extrem sicher: Gläser und Deckel bei 130 Grad für 15 Minuten in Backofen geben, um Keime etc. gänzlich zu töten

  • 5 kg Saucentomaten klein schneiden, entstrunken (ich verwende italienische, sehr reife Tomaten)
  • 3 große Zwiebeln klein schneiden
  • Knoblauch, Menge nach Wahl, ebenfalls zerkleinern
  • Zwiebeln und Knobi in reichlich Olivenöl andünsten
  • 1 Tube Tomatenmark dazu geben, kurz mit anschwitzen
  • Mit ordentlich Rotwein ablöschen (mind. 1/4 l - alkoholfreie Variante: durch selbstgemachte Gemüsebrühe ersetzen) - kurz weiter köcheln lassen
  • Tomatenstücke dazu geben, umrühren
  • 3 l Passata dazu geben (so mache ich das, um mehr Sauce zu bekommen - wer die pure, frische Sauce will, lässt das einfach weg)
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, einer Prise Zucker würzen
  • 2 h köcheln lassen, Deckel ist 1,5 h zu

  • 1 Topf Basilikum vom Liebsten ernten lassen, Blätter zur Sauce geben
  • Oregano frisch oder getrocknet dazu geben
  • Nochmals nachwürzen (Pfeffer, Salz, Piment d'Espelette)
  • je nach Konsistenzwunsch weiter Tomatenmark dazu geben - oder weiter einköcheln lassen
  • Sauce mit Mixstab pürieren
  • Durch "flotte Lotte" oder Sieb passieren, um Schalen / Kerne zu entfernen) - zum Ende hin nochmals Unterteil der "Lotte" auskratzen, da hier meist viel gutes Tomatenpüree hängen bleibt
  • Noch heiss in die vorbereiteten Gläser geben (ich gebe die Sauce in einen Topf mit Ausguss - das ist der Garant für wenig Sauerei, Gläser sind mit Einkochtrichter bestückt - ansonsten einfach normale Schöpfkelle nehmen)
  • Gläser randvoll füllen - das ist wirklich wichtig
  • Gleich für 10 Minuten umdrehen - und dann abkühlen lassen


Varianten:
  • Chili dazu geben für die scharfe Variante
  • Staudensellerie und Kartotten mit anschwitzen, bevor die Tomaten dazu kommen
  • Mit Rosmarin, Thymian verfeinern
  • oder gleich die Ofen-Gar-Methode anwenden

Es gibt immer wieder Diskussionen rund um das Thema "Einkochen".
Ich habe bisher immer die Spülmaschinen-Methode gewählt und die Sauce war mindestens ein Jahr haltbar. Dieses Jahr wollte ich auf Nummer sicher gehen (eine Twitter-Einkoch-Diskussion zwischen Valentinas Kochbuch und Küchenlatein war nicht ganz unschuldig daran...) und habe erstmals die Backofenvariante ausprobiert - die ebenfalls sehr bequem ist.

In jedem Fall kann man sich so ein Stückchen Sommer mit in den Winter nehmen - und darauf will ich nicht mehr verzichten!

Und weil die Sauce in jedem Fall zu 98% rot ist (die Kräuter mal weggerechnet...), passt sie wunderbar zum Blogevent "Rot" von High Foodality!


Freitag, 3. August 2012

Merguez vom Marx

Was für Würste! Ich liebe Merguez, vor allem die vom Weihnachtsmarkt. Im Baguette mit ordentlich Harassa. Im Sommer gerne vom Grill. Doch bisher hatte ich bei uns in der Gegend keine richtig guten Merguez bekommen - lediglich die Schwaben-Softie-Variante, die einfach mit Merguez nicht mehr viel gemeinsam hat.

Bis ich einen Tipp bekam. In meiner Laufgruppe diskutieren wir nämlich weniger über isotonische Getränke und Pulsfrequenzen, dafür mehr über gute Metzger und wo es die besten Lammkeulen etc. gibt. Natürlich auch über Zubereitungstricks. Nebenbei werden Tauschgeschäfte vereinbart (hausgemachte Marmeladen, Tomatensaucen etc.). Sehr nett.

Hier bekam ich den entscheidenden Tipp doch mal bei der Metzgerei Marx einzukaufen. Und genau dort gibt's wirklich gute Merguez, die den Namen völlig zurecht tragen dürfen.


Neben Merguez gibt's noch alle anderen Fleischsorten - außer Schwein. Dazu eine Olivenauswahl, wie es sie in Reutlingen sicher nicht oft gibt (und dazu noch tolle Qualität), Schafs - und Ziegenkäse, Weine, Gewürze etc. - alles was viele verschiedene Landsleute glücklich macht.

Der Metzger Marx selbst wird von Deutschen betrieben. Und zwar seit 40 Jahren!
Die Verkäuferinnen sind ebenfalls extrem charmant und multikulti. Auch die ersten Fleischtests (Kalb und Rind) haben uns total überzeugt.  Das Fleisch kommt von der schwäbischen Alb.

Dort werden wir sicher häufiger einkaufen. Und wer mag, bekommt dort auch ein ganzes Lamm.
Zumindest die Keule werde ich sicher bald mal testen ;-)


Metzgerei Marx
Friedrich-Naumann-Str. 11
72762 Reutlingen
Telefon: 07121/29611
Telefax: 07121/210782
e-mail: info@metzgerei-marx.de
Internet: www.metzgerei-marx.de