Montag, 30. Juli 2012

Aus der Reihe Lieblingsgrillbeilagen: marinierter Blumenkohl

Bei Blumenkohl scheiden sich ja die Geister. Jahrelang kannte ich nur die elterliche Zubereitung (überbacken, dicke Sossen) - dem kann ich wirklich nichts abgewinnen.

Seit ich allerdings den gekochten Blumenkohl in eine schlichte Vinaigrette einlege, ist dieser Salat mit eine meiner liebsten Grillbeilagen. Das schmeckt mir so gut, dass ich fast einen ganzen Kopf verputze, während der Mann ein ums andere Mal feststellt, dass Blumenkohl und er keine Freunde werden.

Nicht mal die Zugabe von Salbei (auf den mich Robert brachte, Danke!), die daraus einen Wow-Salat macht, konnte seine Meinung ändern. Banause!



Für 2 Personen:

  • 1 Kopf Blumenkohl in kleine Röschen teilen
  • In Gemüsebrühe bissfest kochen
  • Aus Weißweinessig, Olivenöl (Verhältnis 1:3), Dijon Senf, Salz, Prise Zucker und Pfeffer eine möglichst kräftige Vinaigrette schlagen
  • Einige Blätter Salbei ganz fein hacken, dazu geben
  • Blumenkohl vorsichtig mit Vinaigrette beträufeln
  • Mindestens 2 h marinieren lassen - immer mal wieder wenden, so dass der ganze Blumenkohl mit Marinade durchzogen wird

Einer meiner Lieblingssommersalate und Beitrag für den Event beim Gärtnerblog!

Donnerstag, 26. Juli 2012

Schuld sind die Schweizer: Wurstsalat

Da hat die liebe Zorra ja was angefangen. Wurstsalat. Zu finden auch bei Irene. Und überall sorgt er dafür, dass ich richtig Lust darauf bekam - so dass ich selbst mal wieder einen machen müsste. 

Denn: im Restaurant schmeckt er mir selten. Lieblos hingeklatschte Fertigwurststreifen, wässriges Dressing. Nein, das ist nicht mein Fall.

Wenn das so weitergeht, hätte Zorra auch gleich einen Blogevent daraus machen können.
Hätte mich noch mehr angesprochen, als das Thema Mohn *hüstel* ;-)


Für 2 Personen:
  • 300 g fein geschnittene Lyoner in Streifen schneiden
  • 200 g Emmentaler in Streifen schneiden
  • 1 schöne, große Tropea Zwiebel in feine Scheiben schnippeln
  • 4 Gewürzgurken würfeln
  • alle Zutaten in eine Salatschüssel geben

  • Aus Senf, Weissweinessig, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer eine klassische Vinaigrette schlagen
  • Mit ein wenig Ketchup, Mayo und einem Schuss Gurkenwasser verfeinern


  • Alles zu den geschnippelten Zutaten geben und gut vermischen, kurz ziehen lassen
  • Mit Bauernbrot servieren

So lecker, ich könnte schon wieder eine Portion essen ;-)


Dienstag, 24. Juli 2012

Garten & Balkonbewohner

Auch ich zeige gerne ein paar Gartenbilder! Da ich dieses Jahr auch mithelfe, bin ich auch an der Ernte im Garten meiner Eltern beteiligt - sehr praktisch :-)

Auf unserem Balkon züchten wir nur Kräuter, Tomaten und einige Beeren. Ja genau - wir hatte dieses Jahr schon richtig viel Freude an unseren Himbeeren. Ich lasse Euch mit ein paar Einblicken teilhaben:

Hier freue ich mich schon auf die ersten Buschbohnen ...
die möchte ich gerne mit Pasta und Albbüffel-Wurzerl verarbeiten.



Die Josta wurden dieses Jahr dreierlei verarbeitet:
- zu elterlicher Marmelade
- zum Küchenschaben-Kuchen und
- zum Desserttrio für Astrid



Unser Lavendel ist sehr beliebt bei den tierischen Besuchern...



Auch die Weintrauben sind dieses Jahr richtig gut am Wachsen!




Und es gibt auch Salat...



Als nächstes steht der klassische Träubleskuchen an...



Die Brombeeren auf unserem Balkon brauchen vor allem endlich mal ein bisschen Sonne!



Die Himbeeren haben wir schon restlos leer geerntet und gleich vom Strauch gegessen!



Ob die Tomaten heuer jemals rot werden?
Ich habe so meine Zweifel...



Freitag, 20. Juli 2012

Josta-Kuchen nach Küchenschabe

Es hat sich gut getroffen, dass die Veröffentlichung vom Küchenschaben Stachelbeer-Gatsch zeitgleich mit der Info meiner Eltern kam, dass die Josta bereit seien, von mir geerntet zu werden. Es war klar, dass damit der Kuchen nachgebacken werden muss!


Wer Josua nicht kennt: es handelt sich um eine Kreuzung aus schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren. Bei uns gibt's die schon seit ich auf der Welt bin - obwohl ich kein Riesenfan von schwarzen Johannisbeeren bin, habe ich Gefallen an den Josta gefunden.


Den Teig erstellen aus:
  • 200 g Weizenmehl 405
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker (fein)
  • 2 Eigelb
  • 3 EL Sauerrahm (ich: Schmand)
  • 1/4 TL Salz
  • Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
  • In Form geben (ich: 26-er)
  • Mehrmals einstechen
  • Danach: Bei 190 Grad Teig 20 Minuten blind backen

Für die Josta:
  • 500 g Josta putzen 
  • mit 1/16 l Wasser und
  • 100 g Zucker aufkochen, 15 min köcheln lassen
  • 40 g Speisestärke mit ein wenig der Flüssigkeit vermischen
  • zu den Beeren geben, kurz aufkochen und danach abkühlen lassen
  • Danach: auf den blind gebackenen Teig geben

Für den Guss:
  • 3 Eiweiss mi
  • 150 Zucker (fein) steif schlagen
  • Auf die Josta-Mischung geben
  • Danach: weitere 10 Minuten bei 220 Grad in den Ofen geben

Ganz wichtig: richtig gut auskühlen lassen - und dann genießen!

Bisher unser Kuchen des Jahres 2012 - schade, dass die Josta-Büsche nicht mehr hergeben... 

Danke an die Küchenschabe für dieses tolle Rezept! Sogar mein Vater ist hin und weg - er hatte selten so einen tollen Geburtstagskuchen:-)

Quelle: Küchenschabe

Montag, 16. Juli 2012

Dessert-Trio für Arthurs Tochter kocht

Es gibt einen Grund zu feiern. Arthurs Tochter wird 3! 

3 spannende, aufregende und bewegende Jahre. Und aus diesem Grund wünscht sie sich 3-er-Geschenke. Eine tolle Idee!

Ganz nach dem Motto "Schlemmen für Astrid" haben wir alles gegeben und ohne Rücksicht auf Kalorien genossen. Es gab 3 Komponenten. Und am liebsten hätten wir je 3 Portionen gegessen von:

Vanilleparfait mit geschmorten Josta und hausgemachter Schoko-Mandel-Sosse.


Das Vanilleparfait hatte ich ja kürzlich bereits vorgestellt.

Für die geschmorten Josta (Kreuzung aus schwarzen Johannis- und Stachelbeeren aus Vaters Garten):
  • 200 g Josta vorbereiten (von allen Strunken etc. befreien, kurz waschen)
  • In einer kleinen Pfanne ganz kurz anschmoren
  • Zucker dazu geben (bei uns ca. 2 EL - nötig, die Beeren sind recht säuerlich)
  • Nach Lust und Laune mit Brombeerlikör verfeinern
  • Achtung: nicht zu lange schmoren, sonst gibt's Marmelade...

Für die Schokoladensosse:
  • 75 g Schokolade (75% Kakao) und
  • 25 g weiße Schokolade mit Mandelfüllung im Wasserbad schmelzen
  • Sobald alles geschmolzen ist, 150 g carrageenfreie Schlagsahne dazu geben - mit Schneebesen unterrühren
  • Nach Lust und Laune mit Schokolikör verfeinern




Auf einer breiten Platte anrichten und Schokosossenfiguren malen ;-)

Herzlichen Glückwunsch! Freue mich schon aufs nächste Jubiläum. liebe Astrid!


Sonntag, 15. Juli 2012

Kartoffel-Zucchini-Spiesse vom Grill

Auch dieses Jahr wird wieder fleissig bei uns gegrillt. Klar gibt es Fleisch, doch eine unserer Lieblingsbeilagen sind die Mini-Kartoffel-Zucchini-Spiesse vom Grill. Zusammen mit Tsatziki ein echtes Highlight!


Für 2 Spieße:
  • 10 neue Kartoffeln (sehr kleine Exemplare, wer bekommt, sollte Drillinge verwenden) vorkochen und schälen (wer mag, kann gerne die Schale dran lassen)
  • 2 kleine, junge Zucchini in kleine Würfel schneiden
  • Beides einlegen in eine Marinade aus:
    • 3 EL Olivenöl
    • Salz
    • Pfeffer
    • Thymian (frisch, gezupft)
    • Rosmarin (frisch, Nadeln klein geschnitten)
    • Piment d'Espelette
    • Spritzer Zitronensaft
  • Immer mal wieder mit Marinade beträufeln
  • Nach ca. 2 h auf Spieße stecken und ca. 10 - 15 Minuten rundum grillen

Viel Spaß beim Grillen!

Freitag, 13. Juli 2012

Vanilleparfait mit marinierten Sirup-Erdbeeren

Tatsächlich bereichert eine kleine Eismaschine seit kurzer Zeit meinen Haushalt. Kurz vor diesem unverhofften Glück gab es dann ein herrliches Vanilleparfait - auch ohne Eismaschine eine richtig leckere Angelegenheit.


Für 5 Portionen:

  • 4 Eigelb mit
  • 125 Puderzucker über Wasserbad dick schaumig aufschlagen (Achtung: nicht zu heiss, da sonst die Masse gerinnt)
  • vom Wasserbad nehmen und auf Eis kalt schlagen
  • Mark einer Vanilleschote auskratzen und unterrühren
  • 500 ml Sahne steif schlagen und unter die Masse ziehen
  • Im Gefrierfach durchfrieren lassen - kurz vor dem Servieren antauen lassen

Dazu gab es bei uns Erdbeeren, die eine Stunde in Erdbeer-Rhabarber-Sirup und einem Schuss Himbeergeist mariniert wurden.

Ein tolles Dessert - gibt's sicher auch noch, wenn die Eismaschine in Betrieb genommen wurde :-)


Montag, 9. Juli 2012

Melonensalat mit Mozzarella und Hähnchen

Bolli ist "schuld", dass ich hier so fleissig mit Salat und Melone experimentiere. Die Kombi ist einfach sensationell. Und so kann ich gar nicht aufhören neue Kreationen auszuprobieren.
Die Melonen-Menge vergrößert sich bei jedem neuen Experiment, weil ich das so lecker finde. Und endlich auch eine richtig gute Melonen-Einkaufsquelle habe!



Für 2 Personen:
  • 300 g Hähnchenbrustfilet würfeln, mit Salz, Pfeffer, Espelette und (wer mag) Curry in wenig Olivenöl marinieren, saftig braten
  • Aus 1 Charentais-Melone Kerne aushöhlen, in Sieb geben und Melonensaft auffangen
  • Kugeln ausstechen (oder Melone schälen, würfeln)


  • 1 kleinen Kopfsalat putzen und trocken schleudern
  • 1 Kugel Büffelmozzarella in kleine Stücke schneiden
  • Aus Melonensaft, Weißweinessig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Senf und Honig eine Vinaigrette herstellen 
  • Alle Komponenten anrichten, Dressing großzügig über dem Salat verteilen
Lasst es Euch schmecken!


Dienstag, 3. Juli 2012

Pizza Eva mit Zucchini & Tomaten

Seit ich denk genialen welt besten Pizza Teig von Eva Deichrunner entdeckt habe, gibt es bei uns so oft Pizza, wie nie zuvor. Mittlerweile variieren wir auch beim Belag - und heute gibt's mal eine sommerliche Variante mit knackigen, jungen Zucchini und Kirschtomaten... saftig und sooo lecker!


Einen Teig herstellen nach dem Grundrezept - und möglichst einige Tage im Kühlschrank ruhen lassen.
30 - 60 Minuten vor dem Belegen den Teig rausnehmen - flach auswellen und Tomatensauce darauf verteilen. Parallel Backofen mit Blech (und Backstein, falls vorhanden...) auf 250 Grad vorheizen.

Gekochten Schinken darauf verteilen und Zucchini fein auf den Schinken hobeln.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Kirschtomaten darauf verteilen und zum Schluss mit Käse "krönen".

Je nach Ofenpower 8 -10 Minuten backen und genießen.
Tolle, saftige Sommervariante - gibt's sicher häufiger mal bei uns!

Quelle: Teig von Eva Deichrunner