Montag, 30. April 2012

Bundmöhren-Prosecco-Suppe

Dass ich Suppen liebe ist wahrlich kein Geheimnis. Vor allem die Bundmöhren-Suppe mit Prosecco ist ein echtes Highlight. Die Idee dazu kam mir bei einem Mittagessen im Ristorante Zickle. Dort gibt es Suppe oder Salat zum Mittagsgericht - und hier habe ich das erste mal diese Kombi aus Möhren und Prosecco genossen. 

Ganz wichtig: es muss noch genügend Prosecco zum Trinken übrig bleiben, dann ist man auf der sicheren Seite ;-)


  • 1 Bund Möhren waschen und schälen - in kleine Würfel schneiden (Warum Bundmöhren? Ich finde sie einfach geschmacklich überragend, vor allem die jungen Frühlingsmöhren).
  • 2 mehlig kochende Kartoffeln waschen, schälen, klein würfeln
  • 1 Zwiebel in 2 Tl Butter anschwitzen und glasig dünsten
  • Möhren und Kartoffeln dazu geben
  • Mit Salz und Zucker würzen, kurz weiter dünsten
  • Mit einem guten Schuss Prosecco löschen
  • Gemüsebrühe dazu geben, bis das Gemüse gut bedeckt ist (ca. 1 Liter)
  • 20 Minuten köcheln lassen
  • Pürieren und durch ein feines Sieb passieren
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Esepelette würzen
  • 1/2 Becher Sahne dazu geben ...
... und genießen! 

Natürlich mit einem (zwei, drei) Prosecco, der gehört nicht nur in die Suppe!

Sonntag, 29. April 2012

Der Bollikuchen - 1 Jahr später...

Fast ein Jahr ist es her, dass Bolli das Rezept für einen saftigen Rhabarberkuchen postete. Ich war sofort begeistert und habe ihn gleich nachgebacken. Dann machte der Kuchen die Runde in der Bloggergemeinde. Ein Jahr später ist der Kuchen fester Bestandteil unserer Kaffeetafel.  Und zwar in verschiedenen Variationen.


So war auch heute wieder wenig Zeit zum Backen. Dafür gab es einige Äpfel, die bereit zur Verarbeitung waren. "Komm wir machen schnell den Bollikuchen" - und schon fing der Herr des Hauses an den Teig zu bereiten. Ich schnippelte die Äpfel, gab ein wenig Zimt dazu - und nicht mal 10 Minuten später ist der Kuchen im Ofen.


Danke Bolli, für dieses geniale Rezept!

Donnerstag, 26. April 2012

Bratkartoffeln - die Story

Ich habe Heike kein Bratkartoffelrezept gewidmet, weil ich bisher schlichtweg selbst keine hinbekommen habe. Egal was ich probiert habe, ich habe versagt. So gab es konsequenterweise gar keine Bratkartoffeln mehr. Dafür umso häufiger Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen (kann man ja nichts falsch machen). Und im Nordseeurlaub haben wir dann regelmäßig Bratkartoffeln für ein ganzes Jahr "vorgegessen". Bis sie uns fast aus den Ohren kamen.

Allerdings habe ich die Blogbeiträge fleißig verfolgt. Und es war klar, es gibt Hoffnung. Auch für mich. Eines blieb mir in Erinnerung. So richtig gut geht's wohl nur mit einer Eisenpfanne. Möglichst einer handgeschmiedeten aus dem schönen Allgäu.
Aber auch hier stand ich mir kurz selbst im Weg. Hatte ich doch bereits ein bleibendes, aufregendes Erlebnis mit Fett und einem Topf - so dass ich jetzt Besitzerin einer Löschdecke bin. Das typische Einbrennen der Pfanne mit Salz, Kartoffeln und Fett haben mich nicht zuletzt nach den haarsträubenden Schilderungen von Arthurs Tochter etwas Angst eingejagt.
Schon wieder den Rauchmelder zum Einsatz bringen? Und panisch mit der Löschdecke vor dem Herd stehen? Dann lieber noch auf Bratkartoffeln verzichten...

Zumindest bis zum Urlaub, in dem wir unseren Lieblingsküchenkramladen besuchten. Dort werden De Buyer Eisenpfannen geführt, die fantastisch sein sollen - und lediglich mit Wasser und Kartoffeln "eingebranntkocht" werden. Sofort war die Pfanne gekauft und wurde am darauffolgenden Wochenende bearbeitet...


Es gibt ganz einfach. Die Pfanne zu 75% mit Wasser füllen und die Schalen von 3 rohen Kartoffeln dazu geben. 15 Minuten köcheln lassen. Danach trocknen und mit neutralem Öl (Raps) einreiben und erhitzen, bis es raucht (ohne dabei panisch zu werden...). Nochmals mit Küchenpapier ausreiben und mit neutralem Öl einreiben. Fertig!


Ich habe nicht die Easy-Variante mit vorgekochten Kartoffeln ausprobiert, sondern wollte es gleich so richtig wissen. Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln sollte es geben.

Dafür die festkochenden Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden.
Ordentlich Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und Kartoffeln in Pfanne geben. Hitze zurückschalten (aus mittlere Stufe) und nach und nach ca. 20 Minuten Kartoffeln sanft braten - und immer mal wieder wenden.
Ich war sehr skeptisch was die Beschaffenheit der Pfanne anging - doch nach kurzem Festkleben gingen die Kartoffeln immer wieder vom Pfannenboden weg - und auch nach dem Ende ist der Pfannenboden glatt wie ein Babypopo. Sollte das mal nicht so sein (klebende Speisen), Pfanne einfach kurz mit Wasser auskochen. Niemals Speisen in der Pfanne stehen lassen.

Nach 20 Minuten eine Handvoll Zwiebeln und eine weitere mit feinem Speck dazu geben.
Weitere 5 Minuten brutzeln, mit Salz und Pfeffer würzen.



Was soll ich sagen? Es hört sich fast schon kitschig an, doch wir hatten selten, nein noch nie so gute Bratkartoffeln. Dazu gab es lediglich Rahmspinat und Rührei. 
Ich hätte die Kartoffeln auch pur gegessen. Ein echtes Gedicht!

Und der Abend wurde noch gekrönt. Dazu gab es als Belohnung und ideale Begleitung den 2009er Riesling vom Weingut Wegeler, mit dem uns das Weindepot überrascht hat.



Die Warterei auf die richtigen Bratkartoffeln und die dazugehörige Pfanne hat sich echt gelohnt.

Und ganz nebenbei haben wir mit dem Riesling unseren Balkonwein 2012 gefunden.

Happy End auf allen Ebenen :-)

Montag, 23. April 2012

Nachgebacken: Weizenmischbrot nach Cucina Casalinga

Nathalie wusste schon, dass mir das Weizenmischbrot gefallen würde. Ein Rezept genau nach meinem Geschmack. Stressfrei, lässt sich problemlos in einer Kastenform backen - und schmeckt einfach wahnsinnig gut. Es hat sich innerhalb kürzester Zeit - übrigens auch beim Herrn des Hauses zum Lieblingsbrot gemausert.


Sauerteig:

  • 100 g Roggenmehl (1150) mit
  • 100 g Wasser (lauwarm) und
  • 10 g Anstellgut vermischen, über Nacht (mindestens 18 h) bei Zimmertemperatur stehen lassen

Vorteig:

  • 200 g Weizenmehl (bei mir 1050) und
  • 200 g Wasser (lauwarm) und
  • 2 g Frischhefe vermischen, ebenfalls über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen

Teig:

  • Sauerteig und
  • Vorteig mit
  • 100 g Roggenmehl (1150) und
  • 267 g Weizenmehl (1050) und
  • 165 g Wasser (lauwarm) und
  • 13 g Salz und
  • 9 g Frischhefe vermischen und 15 Minuten mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten
  • Teig in mit  Backpapier ausgekleidete Kastenform geben und 90 Minuten gehen lassen
  • Kastenform in auf 250 Grad vorgeheizten Backofen geben und 15 Minuten bei dieser Temperatur backen (ich habe noch einen Wassersprühstoss beigesteuert)
  • Bei 200 Grad 40 Minuten fertig backen
... und mit gesalzener Butter genießen, einfach herrlich!


Donnerstag, 19. April 2012

Kartoffelmaultaschen - der erste Streich

Als Chefhansen über Kartoffeln & Liebe bloggte, war ich sofort hin und weg. Nicht nur von der Tatsache, wie man (als Mann ;-) die Themen Romantik, Liebe, Mett und Kartoffeln in einem Text kombinieren kann - die Kartoffeltaschen waren genau nach meinem Geschmack und wurden sofort am folgenden Wochenende ausprobiert. Leider erst jetzt verbloggt.

Doch es kam wie es kommen musste, das Thema Kartoffelteig war völliges Neuland für mich. Und so machte ich mich recht unbedarft an die Sache. Die sich doch als etwas schwieriger gestaltete, teilweise nach dem Motto: Feinschmeckerle vs. Kartoffelteig. Wer gewinnt diesen Fight?

Doch auch bei uns gab's ein Happy End. Hat super geschmeckt. 

Die B-Note wird noch optimiert. Und nach Entfernen des Klebteigs konnte der Abend auch romantisch werden ;-)



  • 500 g Kartoffeln (mehlig kochend) am Vortag kochen
  • Kartoffeln pellen und durch die Kartoffelpresse drücken
  • 100 g Weizenmehl und 
  • 2 EL Speisestärke und
  • 2 Eigelb dazu geben und daraus einen geschmeidigen Teig kneten
  • Mit Salz und Muskat würzen
  • Parallel 1 Zwiebel in Butter andünsten
  • 2 geschälte, gewürfelte, säuerliche Äpfel dazu geben
  • 200 g Mettwurst fein würfeln und kurz mitdünsten - da ich keine bekam, gab es eine weiche, leckere Bio-Rindssalami
  • Teig ausrollen (Ha Ha! Jetzt beginnt der Spass!)
  • Mit der Mett-Apfel-Mischung füllen und in
  • Sonnenblumenöl ausbacken - im Backofen  bei 80 -100 Grad ca. 15 Minuten nachziehen lassen



Da ich mit Kartoffelteig keine Erfahrung hatte, wusste ich nicht wie die perfekte Konsistenz sein soll - und so hatte ich erst mal ziemliche Probleme den Teig von der Teigrolle bzw. der Frischhaltefolie zu bekommen, die ich zum Ausrollen benutzt habe.  Zwischenzeitlich hatte ich kurz Sorge, wir würden die Füllung ohne Hülle essen ;-)

Mit ca. 50 g Zusatzmehl konnte ich dann die Kartoffeltaschen doch noch einigermaßen formen. Sie haben einfach wahnsinnig lecker geschmeckt - und bald gibt es eine Neuauflage, weil ich unbedingt wissen will, wie ich das ganze noch besser - und für mich entspannter hinbekomme. Und auch die B-Note soll noch optimiert werden... 

Quelle: Chefhansen

Montag, 16. April 2012

Mat-jes-jes-jes-jes - hausgemacht!

Es gibt so ein paar ganz einfache Gerichte, mit denen ich den Herrn des Hauses absolut glücklich machen kann. Eines davon sind Matjesfilets mit Äpfeln, Gurken und Zwiebeln. Natürlich nicht die Fertigvariante, sondern schnell und einfach hausgemacht.



Für 2 Personen:

  • 125 g Naturjoghurt mit
  • 125 g Créme fraîche und
  • 2 EL Sahne (süss) zu einer glatten Creme schlagen
  • 2 Matjesdoppelfilets in feine Streifen schneiden und dazu geben
  • 2 große Gurken würfeln 
  • 1 Zwiebel schälen, in feine Scheiben schneiden
  • 1 Apfel (säuerlich) schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden
  • Alles dazu geben - mit ein wenig Gurkenwasser, Salz, Pfeffer und frischem Dill würzen (wer ihn nicht vergisst, wie ich ;-)
  • Matjessalat mindestens 3 Stunden durchziehen lassen
  • Dazu Bratkartoffeln oder Salzkartoffeln servieren
.... und schon hat man einen glücklichen, satten und zufriedenen Mann :-)

Freitag, 13. April 2012

Cellentani Montecati oder "Nudeln mit rosa Soße"

Leider gibt es ihn nicht mehr (er hat sich irgendwann dazu entschlossen, das dem Arbeitsstress ciao zu sagen und sich selbst dem Dolce far niente zu widmen), doch unser Lieblingsitaliener Mario hatte stets Rigatoni "Montecati" auf der Karte. 
Beim ersten Mal waren wir noch gefragt, um was sich handelt. Kein Mensch konnte was mit Montecati anfangen. Kurz und knapp antwortete Mario: "Nudeln mit rosa Soße". Mit Erbsen, viel rosa Kochschinken und frischen Champignons. Und Sahne, für die Hüften.

Allerdings war die Pasta bei Mario immer noch ein bisschen mehr rosa. Ich vermute das lag daran, dass er jedem Gast ein eigenes Päckchen von der extra fetten, italienischen Kochsahne in die Soße gekippt hat... Ich war da etwas zurückhaltender. Wollte, dass der Sportler auch danach noch Tore schießt und vom Fleck kommt. Und weil die Nudeln schon immer mit "rosa Soße" daher kommen, reiche ich sie bei Uwe's Kochevent ein. Man muss sich einfach ein bisschen anstrengen, das rosa ist ein wenig verdeckt ...



Diese Variante wurde mal wieder für 3 Personen in unserer Büroküche gezaubert.
Für 2 Normalesserinnen und 1 Leistungssportler:


  • 500 g Rigatoni kochen (bei uns leckere Cellentani)
  • 1 Zwiebel schälen, würfeln, in 
  • 3 Tl Olivenöl anbraten
  • 10 in Scheiben geschnittene Champignons dazu geben und leicht anschmoren
  • Salzen und Pfeffern
  • Mit 300 ml hausgemachter Tomatensauce ablöschen
  • Kurz einköcheln lassen 
  • 1 Becher Sahne (carrageenfrei) dazu geben, sowie
  • 200 g Erbsen (aufgetaut) und
  • 150 g Kochschinken (rosa ;-) fein gewürfelt
  • Alles mit Nudeln und ein wenig Kochwasser mischen
  • Mit ordentlich Parmesan bestreut servieren



Schmeckt (fast) wie bei Mario... der fehlt uns sehr, vielleicht kommt er irgendwann doch zurück und macht uns wieder die allerbesten Rigatoni Montecati. Denn er packt noch irgendwas rein, was uns so richtig süchtig gemacht hat, der alte Schlingel.

Donnerstag, 12. April 2012

Südtiroler Stuben in Herrsching am Ammersee

Wir sind immer mal wieder übers Jahr verteilt am wunderschönen Wörthsee im bayrischen 5-Seen-Land.
Hier genießen wir vor allem die Seen (ach ;-), die Natur, Küchenutensilien-Shoppingmöglichkeiten, das Lieblingskino - und das gute Essen. Eines unserer Lieblingsrestaurants, den Sepperlwirt habe ich ja bereits vorgestellt. 

Die Südtiroler Stuben von Hubert und Carla Schwienbacher gehören ebenfalls dazu. Hubert Schwienbacher hat es vor 30 Jahren nach Bayern verschlagen - und seitdem gibt's in Herrsching Leckereien aus Südtirol - und saisonale Schmankerl.

Mittlerweile sind wir sicher schon seit 8 Jahren immer wieder Gäste - und noch nie hatten wir was zu meckern. Dieses Mal war es so lecker, dass wir gleich ein zweites Mal zu Gast waren - und so den Sepperlwirt auslassen mussten - er wird es überstehen ;-)

Begonnen haben wir mit einer Rinder(kraft)-Brühe mit Nudeln und hauchzartem Rindfleisch als Einlage - und genau so muss sie sein!


Weiter ging's mit einem Gröschtl mit Rindfleisch und feinem Südtiroler Speck - dazu gab es einen knackigen Salat mit würzigem Dressing


Und für den Herrn des Hauses gab's ein rosa gebratenes, zartes Lendensteak mit Zitronen und ebenfalls perfekten Bratkartoffeln


Am Ende nicht fehlen durften die frisch ausgebackenen Apfelkiacherl mit Vanilleeis...


.... und DER perfekte Espresso - heiss, mit perfekter Crema!


Kann Euch einen Besuch nur empfehlen - neben den charmanten Gastgebern ist es auch noch urgemütlich und man fühlt sich so richtig wohl!


Südtiroler Stub'nHubert und Carla Schwienbacher
Schönbichlstraße 1682211 Herrsching am AmmerseeTel.: 08152-925363

Fax: 08152-925364 
E-Mail: suedtirolerstuben@lycos.de
Öffnungszeiten
Werktags: 17.00 ‑ 1 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10.00 bis 1 Uhr
Dienstag Ruhetag 

__________________________________________________________________________

Update Juni 2013:
Es gab einen Pächterwechsel - leider hat es uns bei den Nachfolgern überhaupt nicht geschmeckt!

Dienstag, 10. April 2012

Arthurs Tochter: und jetzt schreibt Sie auch noch!

Noch mehr als sonst in ihren Blogposts. Ein ganzes Buch! Vorweg genommen. Ein spannendes Buch. Lange gab es kein so schnittig geschriebenes Werk, welches mich bis 3 Uhr in der Nacht wach gehalten hat. Arthurs Tochter hat das endlich mal wieder geschafft.

Gekauft habe ich mir das Buch, weil ich generell gespannt auf Bloggerbücher bin. Ganz besonders wollte ich aber mehr über die Frau entdecken, die als Arthurs Tochter aus der Foodblogger-Szene nicht mehr wegzudenken ist. Und darauf war ich sehr gespannt.
Ist sie auf den ersten, oberflächlichen Blick doch die absolute Glücksfrau. Erfolgreiche Bloggerin, tolle Gastgeberin, auf Du und Du mit den Sterneköchen und Wichtigen der deutschen Gastroszene - und nebenbei macht sie mal eben das, was viele gerne wollen: ihr Hobby zum Beruf.

Doch so einfach ist das Leben nicht. Auch nicht für Arthurs Tochter. Und genau diese Seite offenbart sie in ihrem ersten Buch. Sehr offen und sehr direkt  - wie man sie kennt. Für mich waren das die spannendsten Kapitel. Die offenbaren, wie sehr man an seinen Träumen festhalten soll. Und auch ganze Steinladungen auf dem Lebensweg können sie nicht davon abhalten, genau Ihr Ding zu machen, sich immer wieder neu zu erfinden.

Auch wenn es sicher nicht immer nur einfach ist, Arthurs Tochter zu sein. Man kann sich auf sie verlassen. Egal ob abgefahrene Aktionen, oder ein kleiner Skandal, wenn es ein bisschen zu langweilig werden sollte. Das macht sie und ihren Blogger-Erfolg aus - und den wird sie mit ihrem Buch sicher wiederholen. Und wenn doch nicht, wird sie auch das nicht umhauen.

Sonntag, 8. April 2012

Osterhasis Liebling: Marmorkuchen

Ich wünsche Euch allen schöne und entspannte Ostern!

Wir machen es uns dieses Jahr ganz gemütlich - zumindest bis Montag, dann wird groß für die ganze Family gekocht. Und was gehört für mich dazu, wenn es so richtig gemütlich sein soll? 

Ein Stück Marmorkuchen!!!

Sicher habt ihr es schon rausgefunden - ich bin davon ein Riesenfan und so wird heute bereits die 3. Variante verbloggt: von Irene aus der Widmatt!



  • Backofen auf 170 Grad vorheizen
  • 200 g weiche Butter mit
  • 160 g Zucker und 
  • 1 EL Vanillezucker schaumig schlagen
  • 6 Eier trennen und
  • Eigelbe nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben
  • Eiweisse mit einer Prise Salz halb steif schlagen
  • 120 Zucker dazu geben und weiter schlagen, bis die Masse fast steif ist
  • 280 g Mehl und
  • 1/2 Packung Backpulver  und
  • 1 Deziliter Milch unter die Eiweissmasse heben
  • Danach die Mehl-Eiweiss-Milch-Masse zur Butter-Zucker-Eier -Masse geben und unterziehen
  • Masse halbieren und die helle Masse in die gefettete Gugelhupf-Form geben
  • Unter die restliche Masse 2 EL Kakao und 2 EL Milch ziehen
  • Dunkle Masse auf weiße Masse geben und mit einer Gabel das Marmorkuchenmuster zaubern



Kuchen ca. 60 Minuten backen und wenn er abgekühlt ist genießen..

Fazit: schmeckt super - aber der "beste Marmorkuchen" nach Kaltmamsell bleibt uneinholbar auf Platz 1 ;-)

Rezeptquelle

Freitag, 6. April 2012

Kotelettes vom Alblamm

Endlich ist es soweit - die Grillsaison hat begonnen. Nachdem wir im November abgegrillt hatten - durfte es jetzt auch endlich wieder losgehen! Wir sind ziemliche Grill-Genießer - und gleichzeitig Langweiler. Bei uns gibt's tolle Würste, Gemüse und regionale Fleischspezialitäten. Dazu gerne auch mal Feta aus der Folie, oder Grillkartoffelspiesse. 

Aber wir backen Pizza und Kuchen auch weiterhin im Ofen und auf ein ganzes Schwein, oder gegrillte Froschunterschenkel im Kimchi-Mantel verzichten wir auch - und sind damit glücklich und zufrieden :-)

Oft hören wir in letzter Zeit auch "waaaaas, Ihr habt keinen WEBER??" mit einem leichten Unterton der Fassungslosigkeit. Wir sind wohl "Weber-Zielgruppe".
Ja, sowas soll es geben. Wir lieben seit Jahren unseren belgischen Barbecook - der grillt exzellent, auch ohne Deckel - und ist schnell angezündet und aufgeräumt. Ganz ohne Zusatzkram, der ohnehin nur rumsteht.

Ich selbst könnte mich im Sommer fast ausschließlich von supersaftigzarten Kotelettes vom Alblamm ernähren. Neben Alb-Büffeln gibt's auf der Schwäbischen Alb ziemlich viele Alb-Lämmer. Aus ähnlichen Gründen wie die Salzwiesenlämmer im Norden Deutschlands. Und sie schmecken einfach richtig gut...



Ich lege die Kotelettes möglichst schon am Abend vorher ein und erstelle eine einfache Marinade aus:
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL Senf
  • 3 EL Rotwein
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 4 Zweige Oregano
  • 4 Zweige Thymian
  • 4 Knoblauchzehen

Aus Olivenöl, Senf, Rotwein eine cremige Marinade erstellen. Die Lammkotelettes (3 pro Person) damit einstreichen - mit den Gewürzen und den angedrückten Knoblauchzehen belegen. Immer mal wieder wenden und mit der Marinade bestreichen.

Vor dem Grillen mindestens 2 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. 
Die Kotelettes 3 - 5 Minuten von jeder Seite grillen - und noch kurz in Alufolie ruhen lassen. So werden sie zartrosa und richtig schön zart!

Erst dann nach Wunsch mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen.

Dazu gibt es natürlich traditionell den Lieblingsnudelsalat und hausgemachte Kräuterbutter!

Dienstag, 3. April 2012

Blitzpasta: Zucchini & Shrimps

Ich bewundere Menschen, die stundenlang in der Küche stehen und mit der Pinzette verschiedenste Einzelteile anrichten. Davor habe ich große Hochachtung. Auch bei mir gibt's - vor allem am Wochenende - immer mal wieder aufwändigere Gerichte. Allerdings noch häufiger "Blitzpasta", vor allem während der Mittagspause. In der Kantine gekocht und mit dem IPhone geknipst. Und weil sich die Rezepte häufen, gibt es also ab sofort eine neue Rubrik "Blitzpasta".



Kürzlich gab es die Variante Zucchini & Shrimps. Für 2 Personen:
  • 1 Schalotte würfeln und in
  • 1/2 EL Olivenöl anbraten
  • 2 Zucchini in feine Würfel schneiden und dazu geben
  • mit 1 Tasse Gemüsefond ablöschen
  • 5 Minuten köcheln lassen
  • Mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen
  • 2 EL Tomatenmark und 200 ml Tomatenpassata dazu geben
  • 10 Minuten köcheln lassen
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, Oregano und Basilikum würzen
  • Shrimps (gewaschen!) unterheben
  • Mit Pasta servieren...
.... und genießen. Und gedauert hat es nicht mal 20 Minuten!