Dienstag, 28. Februar 2012

Koch den Vinz: Sauerbraten vom Schweinefilet

Zorra hat es getan, Uwe auch - und ich war fast gleichzeitig dem Sauerbraten-Rezept vom Vinz verfallen. Kam nur leider bisher noch nicht zum bloggen... aber eines steht fest: es war köstlich. Vor allem die Soße war ein Traum!



Für 4 Personen:

  • 1 Schweinefilet parieren

  • 4 Wacholderbeeren und 
  • 3 Pimentkörner andrücken und zu
  • 6 EL Balsamico und
  • 1 Lorbeerblatt und
  • 250 ml Wein geben
  • Schweinefilet mindestens 24 - besser 48 h abgedeckt im Kühlschrank marinieren

  • 2 Möhren
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Schalotten in kleine Stückchen schneiden (ca. 2 cm)

  • Schweinefilet aus Marinade holen, gut abtropfen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen
  • Marinade abseihen
  • Backofen vorheizen (190 Grad)

  • Fleisch in einem Bräter in 2 EL Butterschmalz rundum anbraten, danach rausnehmen
  • Gemüsewürfel anbraten
  • Fleisch wieder dazu geben und ca. 50% der Marinade dazu geben
  • Alles in den vorgeheizten Ofen geben und schmoren lassen, bis das Fleisch rosa ist (den Zeitpunkt habe ich knapp verpasst - wahrscheinlich war mein Backofenthermeter irritiert, dass es statt Brot mal ein Stück Fleisch überwachen muss)
  • Zwischendurch immer mal wieder Kalbsfond (250 ml werden benötigt) nachgiessen
  • Fleisch rausnehmen
  • Fond durch ein Sieb passieren, nach Lust und Laune einkochen lassen
  • Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Honig würzen und mit 
  • Crème fraîche verfeinern

Dazu gab es Spatzen nach Hausrezept (ohne Wasser!):
  • Aus 250 Spatzenmehl
  • 4 Eiern und 
  • ordentlich Salz (1/2 TL)
  • einen Spatzenteig herstellen - der Teig ist perfekt, wenn er Blasen wirft
  • Wasser mit Salz aufkochen lassen
  • Spatzen mittels Spatzenpresse ins Wasser pressen
  • Aufkochen lassen, rausholen und genießen

Fazit: Es hat besser geschmeckt, als es ausschaut ;-)
Tolles Gericht - vor allem in die Soße könnte ich mich förmlich reinlegen. Und so habe ich als brave Schwäbin gleich den nächsten Tag Reste Spatzen & Soß mit ins Büro genommen ;-)

Passt perfekt zum Event: Koch den Vinz

Samstag, 25. Februar 2012

Bauernbrot mit Sauerteig

In den letzten Wochen hat die Berichterstattung über die Hygiene-Mängel bei Müller-Brot wahre Wellen geschlagen. Einfach ekelhaft, was dabei alles rausgekommen ist. Da bin ich froh, dass es mittlerweile zum festen Wochenende-Ritual gehört, das Brot einfach selbst zu backen. Das Mehl beziehe ich von der Dettinger Mühle, die auf dem Metzinger Wochenmarkt einen Stand hat - und der Sauerteig kam ursprünglich vom Frau Küchenlatein und ist immer noch putzmunter.

Ab und zu probiere auch ich was Neues aus. Wichtig: es muss einfach gehen, ohne viel Schnickschnack. Denn ich möchte gutes Brot ohne riesigen Aufwand.

Das Bauernbrot ist so ein Rezept - geht einfach und unkompliziert!


Für einen länglichen Laib:

Sauerteig herstellen aus:

  • 200 g Roggenmehl (1150)
  • 200 g Wasser (lauwarm)
  • 50 g Anstellgut
  • ca. 16 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen
Am nächsten Tag:
  • 320 g Buttermilch leicht erwärmen und mit
  • 5 g Hefe (frisch) vermischen

  • 400 g Roggenmehl (1150) mit
  • 200 g Weizenmehl (1050) und
  • 20 g Salz und
  • dem Sauerteig abzüglich 50 g (Anstellgut für nächstes Mal) und
  • Hefe / Buttermilchmischung auf kleinster Stufe ca. 5 Minuten kneten
Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen. Danach in Form bringen und in ein gut bemehltes Gärkörbchen setzen.

Ca. 60 Minuten gehen lassen - Fingerprobe machen und den Ofen auf 250 Grad vorheizen.

Die ersten 15 Minuten bei 250 Grad backen, 1 - 2 Wasserspritzer aus dem Blumensprüher in den Ofen geben. Dann 20 Minuten auf 200 Grad und weitere 20 Minuten bei 180 Grad fertig backen,.

Wir sind wirklich angetan von diesem Brot. Das gibt es künftig regelmäßig bei uns!

Ähnlich:

Mittwoch, 22. Februar 2012

Speedcooking Zucchini-Pasta

Das Motto des Blogevents von Zorra und Alex lautet Speedcooking - und das spricht mich mehr als an.


Nicht unbedingt abends und am Wochenende, da geniesse ich es zu kochen sondern eher mittags. Dann kochen wir häufig mal mit unserer Büro-Kochgruppe. Jeder schnippelt - der neue Kollege ist als Salatschleuderexperte ein Ass - und meine Bürotischnachbarin gibt als Dressingexpertin alles!

Ich improvisierte gestern ein wenig Pasta. Hatte noch knackige Zucchini vom Bio-Marktstand und dann ging's schon los...


  • 2 Schalotten würfen, in
  • wenig Olivenöl anbraten
  • 4 Zucchini in kleinen Scheiben (ganz fein - dann geht's schneller) dazu geben und mit braten
  • mit einer Tasse Gemüsebrühe und 
  • 2 EL Tomatenmark ablöschen
  • 1 Glas Ofentomatensauce dazu geben
  • Mit 100 ml Sahne verfeinern
  • 500 g Pasta kochen (Schnell-Koch-Trick: etwas Wasser mit Salz im Topf erhitzen, parallel Wasser im Wasserkocher kochen - erst dann in den Topf geben) ... und ja - seit wir einen Profi-Sportler in unserer Runde haben, schaffen wir zu 3. die 500 g - wir Mädels 250 g und er den Rest! ;-)
Am liebsten essen wir dazu Cellentani - diese mit der Sauce mischen und sofort servieren...
Und nach Wunsch mit frischem Parmesan bestreuen!

20 Minuten und wir haben ein frisches, leckeres Pastagericht - dazu gibt's sogar einen knackigen Salat. Auch wenn ich denke, wir sind die einzige Büroküche, die über eine Salatschleuder verfügt ;-)


Ähnlich:

Dienstag, 21. Februar 2012

Pizza Teig Grundrezept

Diesen Pizzateig mache ich schon seit Ewigkeiten. Vor allem wenn's mal schnell gehen muss, ist er ideal. 

Plane ich das Pizzaessen ein paar Tage im Voraus gibt's DEN legendären Teig von Frau Deichrunner. Der schmeckt genial - sollte aber ein paar Tage im Kühlschrank gehen. I



Der beste schnelle Pizza Teig (für 3 große Pizzen):

  • 600 g Weizenmehl 405 oder Pizzamehl mit
  • 18 g Trockenhefe und
  • 300 ml Wasser (warm) und
  • 4 EL Olivenöl und
  • 2 gestr. TL Salz und
  • 2 Prisen Zucker 
mischen und daraus einen geschmeidigen Teig herstellen.

Abgedeckt ca. 45 - 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Danach durchkneten - 3 Pizzen formen und dünn ausrollen, nach Lust und Laune belegen und Pizza bei maximaler Hitze (rechtzeitig vorheizen!) ca. 8 -10 Minuten backen.

Sonntag, 19. Februar 2012

Italienische Hackbällchen auf Penne amatriciana

Lassen wir die Leute am Valentinstag ruhig überteuerte Valentinsmenüs essen und stundenlang aufs Liefer-Sushi warten. Zuhause schmeckt's (meist) am besten und so haben wir einfach zusammen gekocht.

Das Rezept haben wir aus der aktuellen Lecker ausgesucht. Und soviel sei gesagt - diese Polpette lösen ab sofort mein bisheriges Lieblingsrezept ab - auch wenn wir das ursprüngliche Rezept ein wenig angepasst haben.



Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Brötchen vom Vortag
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Hackfleisch vom Rind
  • 1 Ei
  • 2 TL italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette
  • 1 Chilischote
  • 50 g Schwarzwälder Schinkenspeck
  • 400 g Penne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 850 ml grobe Tomaten-Passata
  • Einige Blätter Basilikum
  • 50 g Pecorino

Zubereitung:
  • Brötchen klein würfeln und in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen
  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Hack, Ei, ausgedrücktes Brötchen und je die Hälfte Knobi und Zwiebeln vermischen
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette kräftig würzen
  • Ggf. in kleiner Pfanne Mini-Probebällchen braten und nachwürzen
  • Aus Hackmasse mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen formen
  • Chili putzen und klein schnippeln
  • Speck würfeln
  • Nebenbei Nudeln kochen
  • Öl in großer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundum anbraten (bei uns dauerte das ca. 10 Minuten - hatten aber auch große Bällchen)
  • Rausnehmen, Rest Zwiebeln, Knoblauch und Speck knuspert braten - nach Wunsch Chili dazu geben
  • Mit einem ordentlichen Schuss Rotwein ablöschen und Tomatenmark dazu geben und kurz anschwitzen
  • Tomatenpassata dazu geben und alles 10 Minuten einköcheln lassen 
  • Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette und italienischen Kräutern würzen (und einem Hauch Zucker...)
  • Hackbällchen dazu geben und weitere 5 - 10 Minuten köcheln lassen (sanft - zwischendurch mal schauen, ob die Hackbällchen schon durch sind)
  • Penne amatriciana mit Hackbällchen servieren
  • Nach Lust und Laune Pecorino und Basilikum dazu geben und genießen
Zarte Hackbällchen geformt durch den Lieblings-Beikoch, durch den Speck würzige Sauce - und dazu ein toller Bio-Wein = perfekter Valentinsabend :-)


Samstag, 18. Februar 2012

Apfeltaschen mit Blätterteig

Barbara möchte gerne wissen, was es bei uns während der Faschingszeit gibt. Bei uns gab es heute diese schnell gemachten Blätterteigapfeltaschen.



Fairerweise muss ich sagen: ich mag keinen Karneval. 
Das liegt daran, dass meine Eltern schon immer passiv karnevalsverrückt sind. Wahrscheinlich habe ich deshalb ein Faschings-Trauma ;-)

Passiv? Ja, sie schauen jede Narrensendung im TV. Auch die auf Regionalsendern. 
Ich glaube immer noch, einer der Gründe für meinen frühen Auszug war, dass ich mir weitere Jahre "Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht" erspart habe.

Ich habe auch immer noch Befürchtungen, dass mein Vater auf meiner Hochzeit in die Bütt steigt und sein Anliegen in Reimform vorträgt. 

Ein Grund weshalb ich so gerne in wilder Ehe lebe?
Kann gut sein ;-)

Gott sei Dank sind sie dann Ende der nächsten Woche wieder komplett im "normalen" Modus und behalten keine bleibenden Faschingsschänden bei.

Dennoch essen wir auch während dieser tollen Tage - und wenn jemand zum "Gegen-den-Karnevals-Kaffee" vorbei kommt, serviere ich gerne diese tollen Taschen :-)


Für 2 Personen:

  • 2 Platten TK Blätterteig auftauen
  • 1 großen Apfel schälen, würfeln, zuckern und zimten
  • Auf den Blätterteig setzen und eine Tasche formen
  • Mit Blätterteigstreifen verzieren und
  • bei 150 Grad 15 Minuten im Ofen garen
Allen die es mögen - schöne Faschingstage!

Freitag, 17. Februar 2012

Perfekt in jeder Lebenslage: Hühnersuppe

To clarify or not - das ist die große Suppenfrage. Dieser Tage auch Thema bei Heike & Eline.
Und die Antwort? Die Tricks kann man sich getrost sparen!
Auch ich habe früher alles mögliche ausprobiert, um eine möglichst klare Suppe zu bekommen. Seit ich am Gemüse spare und der ganzen Suppe Zeit gebe, brauche ich hier keinerlei Hilfsmittel mehr.


Hühnerbrühe:
  • 1 glückliches Biohuhn erstehen
  • in einen ausreichend großen Topf setzen und mit Wasser begiessen, bis es knapp bedeckt ist
  • 2 Zwiebeln (halbiert) mit Schale dazu geben
  • 2 EL Salz, je 3 Körner Piment und Pfeffer kommen ebenfalls in den Topf
  • Aufkochen lassen und keinesfalls Schaum abschöpfen
  • Dann runterschalten, sieden lassen - bei mir ca. 3 h
  • 1 h vor Ende der Zeit gebe ich noch kleine Stücke Lauch und Sellerie dazu, sowie 2 halbierte Möhren
  • Am Ende ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen
Wer mag (ich mag) entfettet dann die Brühe mit Hilfe eines Fettkännchens - ich friere sie dann gleich ein - und genieße fast täglich meine aufwärmende Nudelsuppe. Soulfood deluxe!

Ahnlich:
Gemüsebrühe

Tags: Hühnerbrühe, Brühe, Fond, Hühnersuppe, Nudelsuppe, Suppengemüse, Huhn, Suppenhuh, Biohuhn

Mittwoch, 15. Februar 2012

Schneebrötchen

Als Lutz die Schneebrötchen gepostet hat, war ich gleich hin und weg. Selbstgebackenes Brot gehört für uns mittlerweile zum Alltag. Frühstücksbrötchen gibt's nur ab und zu. Künftig sicherlich häufiger, denn diese Brötchen lassen sich mal eben am Samstagabend nebenher herstellen und ruhen dann im Kühlschrank vor sich hin. 
Morgens nur noch kurz in den Backofen, schon hat man rustikale, schmackhafte Brötchen!


Für 4 Brötchen:

Am Vorabend:
  • 290 g Mehl (Weizen 405) mit
  • 200 g Wasser 
  • 6 g Salz (hier würde ich nächstes Mal mind. 8 g nehmen)
  • 1,5 g Frischhefe 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem weichen Teig kneten
  • 15 g Olivenöl dazu geben und weitere 2 Minuten auf zweiter Stufe kneten (um das Olivenöl richtig in den Teig zu "integrieren" benötigte ich noch 2 EL Mehl)
Teig 1 h bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dabei alle 20 Minuten stretchen & folden.

Insgesamt für ca. 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.

Teig auf bemehlte Arbeitsplatte geben und 4 Teiglinge abstechen. Diese bemehlen und bei 240 Grad ca. 20 - 25 Minuten mit Dampf backen (der bestand bei mir aus ein paar Sprühstössen mit der Wasserflasche).

Fazit: gibt's sicherlich richtig oft bei uns - ich mag einfach immer weniger Backwaren kaufen. Zumal man nie weiss, was in der Backstube wirklich los ist... (siehe Müller Ekelbrot).


Quelle: 
Plötzblog

Ähnlich: 
Schnelle Frühstücksbrötchen
Möchtegern Ciabatta
Schönheitsschlaf Brötchen

Tags: Frühstücksbrötchen, Brötchen, Ciabatta, Ciabattabrötchen, rustikale Brötchen

Montag, 13. Februar 2012

Soulfood vom Feinsten: Grießpudding

Was waren wir früher begeistert von den tollen Kombi-Griesspuddings einer Marke mit der Liebe zum Land. Lange bevor wir uns übers Essen Gedanken machen - und anfingen die meisten Dinge selbst zu machen. So war auch der "Griesspudding" eines der ersten Rezepte, die ich von Frau Küchenlatein ausprobiert habe. Und eines, welches es oft bei uns gibt - bisher noch unverbloggt...

Diese Woche habe ich den Griesspudding meinen Kollegen mitgebracht. Und sie waren ganz baff, dass ein Griesspudding noch besser schmecken kann als von den Leuten mit der Liebe zum Land ;-)


Für 8 Gläser à 150 ml:
  • 1 Liter Vollmilch
  • mit 200 ml Sahne (Bio!)
  • 110 g Zucker
  • und Mark von 1 Vanilleschote und der ausgekratzten Schote aufkochen lassen

  • Vanilleschote entfernen (trocknen und ins Vanillezuckerglas geben)
  • Topf vom Herd nehmen, wenn alles kocht
  • 100 g Hartweizengriess dazu geben und ständig rühren
  • Nochmals kurz aufkochen lassen und
  • in Gläser abfüllen

Wir essen dazu gerne gefrorene Himbeeren, die mit ein wenig Zucker erwärmt wurden.... oder im Sommer Erdbeeren.... oder Träuble .... oder die hausgemachte Granatapfelmarmelade .... oder Zimt und Zucker.... oder ganz pur :-)

Quelle: Kuechenlatein

Freitag, 10. Februar 2012

Gemalztes Mehrkornflockenbrot

Seit geraumer Zeit bin ich großer Fan von Bernd Armbrust und seinem Buch "Brot". Ich habe schon einige Rezepte nachgebacken - jedes ist gelungen und schmeckt richtig gut. Vor allem sind die Rezepte ausnahmslos machbar. Ich möchte gerne gutes Brot geniessen - ohne viel Schnickschnack. Und das bietet mir Bernd Armbrust.

Das gemalzte Mehrkornflockenbrot hat es in die Top 5 unserer Brotlieblinge geschafft. Schmackhaft, saftig - und lang haltbar. 

Mittlerweile mache ich es gerne in der Kastenform - im Gegensatz zum Meister und Frau Küchenlatein, die es auch schon nachgebacken hat!


Für 2 Brote à 700 Gramm:

Quellstück vorbereiten:
  • 330 ml Malzbier leicht erwärmen
  • 200 g Flockenmischung (bei mir 5-Korn-Flockenmischung aus dem Biomarkt) und
  • 60 g Rübenkraut dazu geben
  • Alles ca. 2 Stunden ziehen lassen (habe die Mischung auch schon gleichweit mit dem Sauertag am Vorabend angesetzt - war auch in Ordnung!)
Für den Hauptteig:
  • 20 g Hefe und
  • 300 g Wasser (lauwarm) in eine Schüssel geben und verrühren
  • 300 g Weizenmehl (405 - Original will 550) und
  • 200 g Roggenmehl (1150) und
  • 75 g Sauerteig (selbst gezüchtet) und
  • 20 g Salz dazu geben und kurz verkneten
  • Malzbier-Flocken-Rübenkraut-Mischung dazu geben und
  • 3 Minuten langsam und 4 Minuten schnell kneten
  • Teig auf Arbeitsplatte geben und 30 Minuten gehen lassen - innerhalb dieser Zeit immer mal wieder stretchen & folden 
  • Danach rund zu zwei Laiben wirken - oder wie ich in zwei mit Backpapier ausgekleidete Kastenformen geben (es geht auch eine riesengroße - alles schon ausprobiert ;-)
  • Mit Wasser bestreichen und Flockenmischung auf das Brot geben
  • Nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen
  • Backofen auf 220 Grad vorheizen und eine kleine Schale Wasser dazu geben
  • Wasserschale entfernen und Brot im Ofen ca. 35 - 40 Minuten backen - mit Brat-Thermometer überprüfen - kurz vor Schwein ist perfekt!

Quelle: Bernd Armbrust - Brot

Mittwoch, 8. Februar 2012

Bergkäs-Knöpfle

Ich habe noch eine zweite Büro-Kochgruppe mit Kollegen aus einem ehemaligen Büro. Zwar kochen wir nur noch einmal monatlich - aber es ist immer schön sich zu treffen, um gut zu essen - und wir verlieren und so nicht aus den Augen!

Und heute war es so richtig gut: die liebe Kollegin I. hat in der Kantinenküche gewirbelt und den Spätzlesteig geschlagen - für die leckeren Bergkäs-Knöpfle. 
Ein Traum. Auch wenn der Wunsch nach Sofa (und oder Schnaps) danach sehr groß war ;-)

Für 4 völlig verhungerte Personen, die derzeit KEINE Frühjahrsdiät machen:
  • 500 g Mehl
  • 4 - 5 Eier
  • 1/8 - 1/4 l Wasser (Sprudel) mit einem Kochlöffel zum Spätzlesteig verarbeiten, bis er Blasen wirft
  • Mit Salz / Pfeffer würzen
  • Spätzle ins kochende Wasser drücken / schaben oder wie I. Knöpfle daraus machen - fertig sind sie, wenn sie oben schwimmen
  • 3 große Zwiebeln in Scheiben schneiden und in 
  • 2 EL Butter glasig dünsten
Abwechselnd abgetropfte Spätzle - 200 g Bergkäse (gerieben) und Zwiebeln in eine Auflaufform schichten.

Bei sanfter Hitze (ca. 100 Grad) 10 - 15 Minuten überbacken lassen und mit einem grünen Salat geniessen...

Ein Traum - von dem man eine ganze Weile was hat! 
Ich bin auch jetzt immer noch satt und zufrieden - und sollte mein Sportprogramm erhöhen ;-)

Dienstag, 7. Februar 2012

Kirschlikuchen - ganz ohne Dr. O aus B

Gibt's was besseres als die Mischung Rührkuchen mit Schoki und Kirschen? Und dann noch ganz ohne das Zeug vom Doktor aus Bielefeld? Dank Frau Kochenohnetuete Küchenlatein darf dieser ruhig in Rente gehen. 

Der Kuchen schmeckt wahnsinnig gut - und ja, ich gestehe - ich kenne das Original - auch ich habe ein Vorleben ;-)


Für 1 Springform (normale Größe - ca. 26 cm)
  • Backofen auf 170 Grad vorheizen
  • 175 g weiche Butter und
  • 100 g Zucker und
  • 10 g Vanillezucker und
  • 3 Eier (Gr. L) schaumig rühren (ein Ei nach dem anderen - im Abstand von ca. 1 Minute)
  • 200 g Weizenmehl (405) und 8 Gramm Backpulver mischen
  • nach und nach zur Eier-Zucker-Butter-Mischung geben
  • 100 g Schokolade raspeln und langsam unterheben
  • Kuchenform fetten, Teigmasse einfüllen und glatt streichen
  • 1 Glas Sauerkirschen gut abtropfen lassen und
  • Kirschen im Teig verteilen
  • Kuchen bei 170 Grad ca. 50 - 60 Minuten backen - Holzstäbchentest machen!




Kuchen erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben - und wer mag mit geschlagener Sahne genießen!

Samstag, 4. Februar 2012

Damals auf den Küchenparties: Panna Cotta

Schon damals, als ich noch nichts mit Kochen am Hut hatte, war ich immer begeistert, wenn Mitbewohnerin S. zu abendlichen Küchenparties Panna Cotta mitbrachte. 

Alle Anwesenden waren ihr wegen diesem Nachtisch verfallen. Auch nach vielen Jahren muss ich beim Genuss von Panna Cotta noch daran denken - Dienstag hat Sie Geburtstag - ob es wieder Panna Cotta gibt? ;-)

Ihre Variante bestand aus 100% Sahne - mein Stammrezept gibt zur Sahne auch Milch dazu. 


Für 8 Personen:
  • 400 g Bio-Sahne und
  • 600 ml Milch in einen Topf geben
  • 100 g Zucker unterrühren
  • 2 Vanilleschoten aufschlitzen, das Mark rauskratzen und mit den ausgekratzten Schoten zur Sahne-Milch geben
  • Bei schwacher Hitze zum Köcheln bringen - und 15 Minuten köcheln lassen
  • 8 Blatt weisse Gelatine in Suppenteller legen und mit Kaltem Wasser begiessen, so dass sie aufweichen
  • Topf vom Herd nehmen
  • Vanilleschoten rausfiltern (trocknen und zu den anderen in das Glas mit Zucker geben ... daraus wird Vanillezucker)
  • Gelatineblätter mit der Hand ausdrücken und nacheinander unter die Sahne-Milch rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst haben
  • Alles in Portionsförmchen - oder eine große Auflaufform eingiessen und mindestens 4 h im Kühlschrank kalt stellen (am besten über Nacht)
Panna Cotta ausstechen oder Förmchen stürzen - dazu gibt's traditionell Himbeere-Coulis. Ein Traum - verbunden mit Erinnerungen an tolle Zeiten!

Das Rezept mit Agar-Agar statt Gelatine gibt's übrigens bei Pi mal Butter. Werde ich sicherlich auch bald ausprobieren!


Quelle: Basic Cooking

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der beste Marmorkuchen

Kaltmamsell hat diesen Kuchen 2005 selbstbewusst als "der beste Marmorkuchen" betitelt. Und ja, er schmeckt wirklich bombastisch und hat einen Platz im Dauerbrenner-Kuchen-Repertoire ergattert.

Letztens hatte ich eine Marmorkuchen-ist-immer-trocken-Diskussion mit einer Freundin. Liebe J. ich versichere Dir - dieser ganz sicher nicht. Er wird von Tag zu Tag saftiger!


Für eine große Gugelhupfform:
  • Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen
  • 250 g zimmerwarme Butter schaumig rühren 
  • 4 Eigelb und
  • 350 g Zucker einrühren und alles schaumig schlagen (alles mit der KitchenAid)

  • 500 g Mehl mit 
  • 1 Päckchen Backpulver mischen
  • Prise Salz dazu geben
  • Abwechselnd mit 1 Tasse Milch (klein) unter die Butter-Ei-Mischung rühren
  • 4 Eiweiss steif schlagen und behutsam unterheben

  • Gugelhupfform ordentlich mit Butter fetten und mit Semmelbrösel ausbröseln
  • 2/3 des Teiges in die Form füllen
  • Rest mit 3 Esslöffel Kakaopulver und
  • 2 Esslöfel Zucker mischen
  • Guten Schuss Rum dazu geben
  • Dunklen Teig auf hellen Teig heben
  • Mit einer Gabel beide Teige behutsam unterheben, so dass später Marmormuster entsteht

  • 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen - bis Holzstäbchen ganz ohne Kuchenrückstände rauskommt
  • Nach der Abkühkphase stürzen
  • Nach Lust und Laune mit dunkler Kuvertüre überziehen



Und dann aufpassen, dass nicht alle Stücke im Nu weggegessen sind...

Quelle: Vorspeisenplatte