Samstag, 31. Dezember 2011

Zuckersüß ins neue Jahr 2012...

Ehrlich gesagt ist mir Silvester nicht so wichtig. Ich freue mich auf einen ruhigen Abend in netter Gesellschaft - dieses Jahr bei einem kleinen, aber feinen Menü in einem neuen Restaurant im (hoffentlich) verschneiten Bayern. So gegen Mitternacht darf aber eine süsse "Schweinerei" nicht fehlen, in unserem Fall die Hasenschnitten.

Hasenschnitten? Freundin von einer meiner Lieblingskolleginnen = Hase. Und von ihr stammt diese kleine Leckerei. Die kann man gut auch mit einem Glas Prosecco um Mitternacht in der anderen Hand balancieren und dabei trotzdem noch jede Menge Leute umarmen ;-)

 

Für diese süße Sünde rührt man ...
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker und 
  • 6 Eier schaumig
  • gibt 250 g gehackte BLOCK-Schokolade
  • sowie 250 g gemahlene Mandeln (blanchiert) und 
  • 100 g Mehl dazu und verarbeitet das ganze nach Geschmack noch mit einem Schuss Amaretto (ich hatte Kinderbesuch und bin daher auf Bittermandelaroma ausgewichen) zu einem gleichmäßigen Teig.
Selbiger wird auf ein Backblech gestrichen und bei 180°C (vorgeheizt) 20 Minuten gebacken.

Nach dem Erkalten wird das Ganze mit 200 g flüssiger Kuvertüre bestrichen und sobald die Glasur erkaltet ist  in Rechtecke geschnitten.

Das Originalrezept von Frau „Hase“ sieht noch das Verzieren mit abgezogenen, halbierten Mandeln vor – aber ich garantiere den vollen Genuss auch ohne die Deko.

Natürlich ist das nichts, wenn man sich eben vorgenommen hat ab sofort Nulldiät zu halten. Aber solche Vorsätze sind nicht mein Fall. 
Ich werde mir 2012 genau wie 2011 vornehmen einige Dinge zu machen, die ich so nicht von mir erwarte... ein bisschen mutiger zu sein - das hat 2011 zu einem tollen Jahr gemacht! 

Was nehmt Ihr Euch vor?

Allen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch - und ein aufregendes, gesundes und glückliches Jahr 2012!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Wie bei der italienischen Mamma: Trattoria Mare e Monti in Reutlingen

Heute gibt es mal wieder eine Restaurant-Empfehlung in Reutlingen: das Mare e Monti. In Reutlingen können wir uns wohl kaum über einen Mangel an italienischen Restaurants beklagen. Egal ob einfach, ambitioniert oder die Weinbar. Alles vorhanden. 

So begann auch mein erster Besuch im Mare e Monti mit kleiner Erwartungshaltung: was soll es hier geben, was es nicht schon gibt? Ganz klar, die italienische Küche wie bei "Mamma". Einfach, mit besten Zutaten und äußerst schmackhaft.

Als Gruß vom Haus gab es vorweg Bruschetta... da keine Tomatenzeit ist, wurden hierfür gemische Pilze, Auberginen und Zucchini verwendet... sehr fein!


Eine weitere - und so in Reutlingen selten anzutreffende Besonderheit: die Tagesempfehlung. Hier sah ich eine Pizza mit Salsiccia. Auf Pizza hatte ich keine Lust. Kein Problem, die kochende Mamma des Chefs wolle was mit Pasta zaubern. Und siehe da: ich bekam absolut perfekte Pasta mit Salsiccia und Tomatenfilets. Perfekt gewürzt, so dass der feine Fenchelgeschmack der Wurst toll zur Geltung kam.


Im Gegensatz zu meiner Begleitung bin ich kein Riesenfan von süßen Sachen als Dessert und bevorzuge meist Käse. Aber dieses Tiramisu hat sogar mir geschmeckt. Nicht zu süss, perfekte Mascarponecreme, herrlich!


Mittlerweile haben wir uns durch die halbe Karte probiert. Auch die Pizzen sind toll - und riesig. Habe selten jemanden gesehen, der sie ganz geschafft hat.

Lediglich die Lasagne würde ich nicht nochmals essen. Viel Teig, Mozzarella - und kaum Hackfleisch. Das mag ich persönlich gar nicht.

Ansonsten ist das Mare e Monti uneingeschränkt empfehlenswert. Auch wenn die Beleuchtung so schwummrig ist, dass die Fotos kaum erkennen lassen, was es zu essen gab ;-)

Trattoria Mare e Monti
Carmine Infante
Bismarckstr.32
72764 Reutlingen
Telefon 07121-4879886
E-Mail Adresse info@maremonti.eu

Samstag, 24. Dezember 2011

Lässt viel Zeit zum Geschenke auspacken: Kartoffelauflauf mit Chorizo

Beim Thema Essen an Heiligabend scheiden sich ja die Geister. Ich bewundere Foodblogger-Kollegen mit mehrgängigen Menüs - bei uns läuft die ganze Sache etwas schlichter ab. Mit wenig Stress und Aufwand. Dafür gibt's dann lieber die fulminanten Gerichte am 1. und 2. Feiertag.

In den 80ies gab es ganz klassisch Lachs, Toast - natürlich im Toastständer (;-) und Meerrettich-Sahne. Zwischdurch habe ich groß in der elterlichen Küche gewirbelt. Kochen in fremden Küchen stresst mich - vor allem, wenn die Mutter leicht panisch daneben steht und denkt, gleich geht was schief. Aus diesem Grund koche ich zwar gerne weiterhin ausführlich für meine Eltern - aber nur in meiner eigenen Küche und nicht an Heiligabend.

Die letzten Jahre hat sich dann das Raclette ganz nach vorne gearbeitet. Und dieses Jahr gibt es Maultaschen mit Kartoffelsalat. Vater-Kartoffelsalat - den die Mutter natürlich nicht so toll findet - er ist ja nicht von Ihr ;-)

Ein Gericht für nächstes Jahr könnte der Kartoffelauflauf mit Chorizo sein. Geht schnell, schmeckt ganz ausgezeichnet - und macht kaum Stress in der Küche. Auch nicht später, denn die Spülerei hält sich ebenfalls in Grenzen. Und wenn man wie heute das Bild gleich mit dem Iphone macht, bleibt noch mehr Zeit zum Geschenke auspacken ;-)



Für 4 Personen:
  • 1 Zwiebel abziehen und in Spalten schneiden
  • 200 g Chorizo (wie hatten 100 g Chorizo + 100 g ital. Fenchelsalami) pellen, in kleine Stückchen schneiden und beides in einer großen, ofenfesten Pfanne in etwas Olivenöl anbraten
  • Mit 1 TL Oregano würzen
  • Backofen auf 170 Grad vorheizen
  • 500 g kleine Kartoffeln schälen und halbieren (ich hatte normale Kartoffeln, die ich in dicke Scheiben geschnitten habe) - in kochendem Salzwasser 7 Minuten vorkochen, in ein Sieb geben und das Wasser abtropfen lassen
  • 50 g schwarze Oliven ohne Kern
  • 150 g eingelegte Artischockenherzen halbieren
  • und beides zur Chorizo-Zwiebelmischung in die Pfanne geben
  • Kartoffeln kurz mit durchmischen
  • 150 g Sahne mit
  • 150 g Manchego (gerieben) verrühren, mit Paprika, Pfeffer und wenig Salz würzen
  • Sahne-Käsemischung über die Kartoffeln geben (ich habe zwischendurch noch meine nicht ofenfeste Pfanne gegen eine Auflaufform getauscht)
  • Kartoffelauflauf im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen
Dazu passt ein schlichter grüner Salat mit Vinaigrette und ein Grauburgunder. Und die eine Pfanne ist auch schnell gespült, so dass die Bescherung zackig beginnen kann ;-)

In diesem Sinne wünsche ich allen ein paar stressfreie und besinnliche Weihnachtstage - und guten Start in ein aufregendes Jahr 2012!



Quelle: Lust auf Genuss 1/2012

Freitag, 23. Dezember 2011

Mini-Nusshörnchen

Auch die nussigen Mini-Nusshörnchen haben uns bei der diesjährigen Plätzchenauswahl gleich angemacht. SchwieMu hatte etwas Bedenken und dachte der Aufwand sei riesengross. Von wegen: es handelt sich um eine der schnellsten und einfachsten Plätzchensorten - die auch ganz klar nächstes nächstes Jahr wieder mit dabei sein wird

 

  • 200 g Butter
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 300 g Mehl
zu einem glatten Teig verarbeiten. In Folie wickeln und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Teig in 4 gleich große Teile teilen.

  • 60 g brauner Zucker
  • 60 g weißer Zucker 
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
vermengen. 1/4 der Mischung auf die Arbeitsfläche streuen.

Ein Teigviertel darauf ausrollen (ca. 26 cm Durchmesser - beim ersten Mal habe ich eine Springform als "Maß" genommen).
Kreis in 16 Tortenstücke teilen und von der breiten Seite her zu Hörnchen aufrollen.

Mit der Spitze nach unten auf das Backblech (mit Backpapier ausgekleidet) legen. In der Backofenmitte im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 12 - 16 Minuten backen, so dass die Hörnchen goldgelb aus dem Ofen kommen.


Quelle

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Aprikosenkreise

Die Aprikosenkreise haben sich gleich im ersten Backjahr im Ranking der Plätzchenhits gleich ganz weit vorne platziert, so dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte...



Für den Teig:
  • 270 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • 80 g gemahlene Haselnüsse
  • 130 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • ein paar Tropfen Butter-Vanille-Aroma (nach Lust und Laune)
 zu einem glatten Teig verarbeiten und 1 Stunde kalt stellen.

Teig ca. 3 mm dünn ausrollen, Kreise ausstechen, auf das Backblech legen und bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

  • 300 g Aprikosenkonfitüre erhitzen und durch ein feines Sieb passieren
  • Hälfte der Rauten damit bestreichen und andere Hälfte drauf setzen
  • 250 g Puderzucker mit dem Rest Aprikosenmarmelade und etwas Milch glatt rühren und Kekse damit bestreichen
  • 50 g getrocknete Aprikosen klein schnippeln und Plätzchen damit dekorieren
Ergibt ca. 40 Plätzchen - die schon nach kürzester Zeit verputzt waren ;-)

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Vanillekipferl nach Katharina Prato

Dank meiner österreichisch angehauchten Twitter-Timeline war ganz klar. Wenn Vanillekipferl, dann die nach Katharina Prato. Empfohlen von Frau Esskultur, Frau Küchenlatein - und nachgebacken auch von Petra.
Klar hatten wir in den letzten Jahren schon einige Rezepte ausprobiert - aber es war nie DAS Rezept dabei!


Das Rezept:

  • 210 g Butter in kleinen Stückchen mit
  • 280 g Mehl (Weizen, 405)
  • 100 g Mandeln geschält und fein gerieben
  • 70 g Puderzucker mit 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 1 Prise Salz
  • mit Hilfe des Knethakens der Küchemaschine zu einem glatten Teig vermengen
  • Im Kühlschrank ca. 1 h ruhen lassen
  • Teig in Stücke teilen und Rollen formen (möglichst ohne Mehlzugabe)
  • Rollen in kleine Stücke schneiden und zu Kipferln formen
  • Bei 180 Grad ca. 8 Minuten backen
  • Noch warm mit Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch bestäuben und zwar ordentlich!



Dank Twitter habe ich nun also DAS Vanillekipferl-Rezept gefunden - das wird ganz klar ein jährlicher Plätzchen-Klassiker werden. Danke dafür!

Dienstag, 13. Dezember 2011

Kartoffel-Lauch-Senf-Suppe

Im Winter lachen mich bei meinen Bauersfrauen auf dem Wochenmarkt in Metzingen meist die riesigen Lauchstangen an. Entweder es gibt sie als Lauchtartelettes - oder zusammen mit mehligen Kartoffeln als Suppe.


Für 4 Personen:
  • 1 Zwiebel schälen und klein schnippeln
  • in 1 TL Butter anschwitzen
  • 1 Stange Lauch waschen, putzen und zerkleinern
  • 3 große mehlige Kartoffeln schälen, waschen und schnippeln
  • beides zu den Zwiebeln geben und kurz mitschwitzen
  • mit 750 ml Gemüse / - oder Rinderbrühe auffüllen und 15 Minuten köcheln lassen
  • fein pürieren
  • 100 ml Sahne zugeben und
  • mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • ... und wer mag kann 2 TL Senf (mittelscharf) dazu geben - ich finde das passt prima...

Achtung - Suppe nach Senfzugabe sofort servieren. Köchelt sie danach noch weiter, verliert sich der Senfgeschmack!

Eine meiner liebsten Wintersuppen - koche ich gleich auf Vorrat und freue mich so auch nach abendlichen Bogenschieß-Einheiten bei Minusgraden auf was Warmes zum Aufwärmen...

Sonntag, 11. Dezember 2011

Der darf nicht fehlen: unser Christstollen

Früher war es  Tradition: da bekamen wir jedes Jahr von Verwandten in der Ex-DDR regelmäßig Christstollen. Die Zeiten sind vorbei. Meine Leidenschaft für Stollen ist aber immer noch riesengroß. Dafür würde ich jedes Gutsle stehen lassen...

Und so angelte ich mir einen Mann - mit besten Connections zu einer Konditorei. Natürlich ganz unbewusst ;-) 
Aber auch diese Connections sind mittlerweile passé - und so "müssen" wir seit ein paar Jahren selbst ran. Und gemeinsam entsteht "unser" Christstollen nach diesem Rezept mit ein paar Änderungen. Das gemeinsame Backen klappt ganz ausgezeichnet - wir sind ein eingespieltes Stollen-Team!


Am Tag davor:
  • 300 g Rosinen mit
  • 3 EL Rum einlegen

Zutaten abwiegen und bei Zimmertemperatur bereitstellen:
  • 540 g Weizenmehl 405
  • 90 g Zucker fein
  • 85 g Butterschmalz
  • 250 g Butter
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Cranberries (geben wir dazu....)
  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Marzipan Rohmasse 
  • 1/2 TL Salz
  • Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte oder Stollengewürz
  • 140 ML Milch
  • 2 Würfel Hefe


Vorteig ansetzen:
  • 70 der 140 ML Milch erwärmen und in eine Schüssel geben
  • Hefe rein bröseln und glatt rühren
  • 1 Prise Zucker
  • 3 Esslöffel Mehl dazu geben 
  • alles gut verrühren und abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen, bis der Teig in etwa so aussieht:


Teig herstellen:
  • Restliches Mehl, Gewürze, Zucker, Zitronenschale, Salz, restliche Milch, Butterschmalz, Butter, Mandeln und Marzipan mit der KitchenAid 10 Minuten auf Stufe 1 verkneten
  • Zitronat. Orangeat und Rosinen dazu geben und kurz unterkneten
  • Teig 45 Minuten gehen lassen
  • Backofen auf 175 g vorheizen
  • Teig in gefetteten Backring geben (den haben wir uns neu angeschafft, damit der Stollen nicht zu sehr die Form verliert - und es hat sich bewährt!)
  • Weitere 30 Minuten in der Form gehen lassen




  • Auf zweiter Schiene von unten ca. 60 Minuten backen
  • 100 g Butterschmalz schmelzen
  • Stollen auf dem Backblech mit dem warmen Butterschmalz bestreichen
  • Ordentlich mit Zucker und Puderzucker bestreuen, bis der Stollen eine dicke Zuckerschicht hat
  • Stollen 10 - 14 Tage an einem sehr kalten Ort in Alufolie ruhen lassen...


... und in vollen Zügen genießen!

P.S.: Sollten wir jemals nicht dazu kommen, den Stollen selbst zu machen, bestellen wir natürlich bei Bäcker Süpke, dem Stollenkönig Nr. 1! Wenn sogar die Back-Professorin Frau Küchenlatein davon schwärmt, muss dieser Stollen der absolute Genuss sein :-)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Engelsaugen - der Gutsle-Klassiker

Am Backtag (ja, ich backe jedes Jahr mit meiner Schwiegermutter) liessen wir es langsam angehen - und  so starteten wir mit einem bewährten Gutsle: den Engelsaugen. Gehen schnell - und dürfen kein Jahr auf dem Plätzchenteller fehlen.



Für ca. 85 Stück:
  • 480 g Weizenmehl (405) &
  • 300 g Butter &
  • 4 Eigelb &
  • 140 g Puderzucker &
  • 2 Päckchen Vanillezucker &
  • Prise Salz &
  • Abrieb von 2 Biozitronen mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten
Den Teig ca. 2 h kalt stellen.

Backblech mit Backpapier auslegen.

Kleine, gleichmäßige Teigkugeln formen und auf das Blech setzen.

Mit einem geeigneten Gegenstand (Kochlöffelstiel, Spritztüllenhütchen ...) kleine Löcher in die Kugeln bohren. Ganz wichtig: nicht durchbohren.

200 g Himbeermarmelade leicht  erwärmen und durch ein feines Sieb passieren, so dass die Kerne entfernt werden.

Marmelade in kleinen Gefrierbeutel füllen und eine winzige (!!) Ecke abschneiden, so dass daraus ein kleiner Spritzbeutel wird.



Die Engelsaugen damit vorsichtig füllen  - und im Backofen (vorgeheizt!) bei 180 Grad ca. 10 - 15 Minuten backen. Wichtig: die Engelsaugen dürfen auf keinen Fall braun werden.


Abkühlen lassen - und dann nach Lust und Laune mit Puderzucker bestreuen!


Mittwoch, 7. Dezember 2011

Turmbau zu Plätzchen: Schoko Schnee Kugeln

Die Schoko-Schnee-Kugeln sind einfach toll. So wunderbar universell einsetzbar. Schmecken ausgezeichnet. Sind schnell hergestellt - und lassen sich prima stapeln.

Vor allem, weil bei mir nicht mehr viel an Kugeln erinnert. Im Gegensatz zu Juliane, bei der ich das Rezept gefunden habe, wurden es bei mir eher Schoko-Schnee-Mini-Laibe.

Egal - schmecken trotzdem ausgezeichnet.


Für ca. 35 Stück:

  • 100 g Schokolade (50% Kakao) mit
  • 50 g Butter im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen und in Schüssel umfüllen
  • 1 Ei 
  • & 1 Eigelb
  • & 60 g Zucker zur Schokolade geben und unterrühren
In einer zweiten Schüssel:
  • 100 g Mehl 
  • & 1 EL Kakao (ich: Kaba) 
  • & 1/4 TL Backpulver 
  • & Zimt (ich: weggelassen)
  • & Prise Salz miteinander vermengen, zur Schokomasse geben und vermischen
Den Teig mindestens 2 h im Kühlschrank kaltstellen (ich: über Nacht). 

Achtung: Teig ist recht flüssig, wird optimal durch den Kühlschrank-Aufenthalt!

Backblech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 170 Grad vorheizen.

60 g Puderzucker in tiefen Teller geben. Mit einer Hand aus dem Teig walnussgrosse Kugeln formen und im Puderzucker wälzen.



Im Abstand von ca. 5 cm nebeneinander auf das Backblech setzen. Auf der mittleren Schiene ca. 14 Minuten backen.


Auskühlen lassen und genießen - und aufpassen, dass nicht alle Plätzchen im Nu aufgegessen sind!


Sonntag, 4. Dezember 2011

Neues von der Albbüffel-Käserei & Einkaufsquellen

Natürlich bin ich auch weiterhin goßer Fan der Albbüffel-Käserei. Erst gestern waren wir wieder groß Einkaufen - nicht nur für uns, sondern auch für die ebenfalls begeisterten Kollegen. Ausnahmsweise geht der Käse mal nicht auf Reise in den Norden zu Frau Kuechenlatein ;-)


Ich werde immer wieder gefragt, wo man den Käse beziehen kann, ohne gleich eine Weltreise auf die schwäbische Alb zu machen. Die aber wunderschön ist - man fährt zum Beispiel durch das wunderschöne Dorf Dapfen mit dem zauberhaften Café Lagerhaus, das es unlängst sogar in die Sendung "Lust auf Backen" mit Hannes Weber geschafft hat.

Hier gibt's den Albbüffel-Käse:
Vielleicht habt Ihr ja die Gelegenheit die eine oder andere Einkaufsquelle zu besuchen!