Mittwoch, 27. Juli 2011

Rosenkranz - Genuss in Pfullingen

Café? Eis? Backwaren? Hausgemachte Fruchtaufstriche? Herzhaftes Vesper? Oder ein Hauptgericht?
Gibt's jetzt alles in Pfullingen. Und ich muss gestehen- bis auf das Vesper habe ich alles schon rauf - und runterprobiert im Rosenkranz.

Familie Rosenkranz senior ist rund um Reutlingen in der Gastronomieszene bekannt. Nach Jahren im Pfullinger Waldcafé und der Karlsröhe sind sie wieder nach Pfullingen zurück gekehrt - gemeinsam mit dem jungen Sohn, einem frischgebackenen Küchenmeister-Meister.

Ihren Traum von der Gastronomie wollen sie sich hier erfüllen - eine Location, genau wie sie ihnen gefällt. Und dem Sohn eine Basis bieten, sein Können zu zeigen.

Und das kann er. Neben tollen Backspezialitäten (er ist nebenbei "Botschafter" der Jupiter Mühlen) gibt es eine kleine, feine warme Karte. Mit tollen Salaten (knackig frisch mit feinem Dressing), Fleischgerichten (genau auf den Punkt, Highlight: hausgemachte Kräuterbutter) oder traditionellen Schwabenlieblingen, wie den hausgemachten Maultaschen mit Kartoffelsalat. Die esse ist sonst nur zuhause, oder im Knausbira Stüble. Und ab sofort auch im Rosenkranz.

Ich knipse nicht so gerne im Restaurant, daher gibt's "nur" ein Foto von einem Teil unseres Frühstücks, das ich unlängst mit einer Freundin genossen habe. Feiner Schinken, würziger Bergkäse und ein tolle Rührei - dazu die selbstgemachten Backwaren und Fruchtaufstriche (Highlight: Quitte) - für einen wirklich fairen Preis haben wir richtig gut geschlemmt. 


Dazu gefällt mir das Rosenkranz auch richtig gut, weil es sehr modern, aber dennoch "warm" eingerichtet ist. Grün und Holz dominieren. Schöne Filzelemente, tolle Blumen-Arrangements. Richtig gemütlich....

... und auf der Karte sind Lieblingsweine vom Weingut Aufricht am Bodensee, was klar dazu führt, dass dies einer meiner Lieblingsplätze rund um Reutlingen werden könnte.

Rosenkranz - Pfullingen

ROSENKRANZ | CAFÉ & Eis
Zeppelinstraße 1
72793 Pfullingen
Telefon +49 (0)7121 988 57 98
Telefax +49 (0)7121 988 57 95

Sonntag, 24. Juli 2011

Kreuzerbrot

Sowohl Ketex als auch Plötzblog haben mit dem Kreuzerbrot ein Brot ganz nach meinem Geschmack gebacken. Einfach, mit Roggensauerteig - genau wie ich es mag. Noch dazu in einer Größe, die für uns ideal ist. Und ich hatte alle Zutaten vorrätig - auch ein großer Vorteil!


Einen Roggensauerteig erstellen:
  • 80 g Roggenmehl 1150
  • 62 g Wasser
  • 8 g Anstellgut
16 - 18 Stunden reifen lassen bei Zimmertemperatur

Hauptteig:
  • Sauerteig
  • 140 g Roggenmehl 1150
  • 178 g Weizenmehl 1050
  • 220 g Wasser
  • 7 9 g Salz
  • 6 g Frischhefe 
  • 1 Teelöffel flüssiges Gerstenmalz (endlich konnte ich das mal wieder einsetzen)
Den Teig erst 5 min auf niedriger Stufe und nochmals 10 min auf hoher Stufe kneten. Teig muss sich vom Schüsselrand lösen.

Teig 30 min ruhen lassen.

Danach rund wirken und auf Backpapier ohne Gärkorb nochmals 30 min gehen lassen.
Kreuz einschneiden, bevor der Teig weitere 30 min geht.



15 Minuten bei 250°C mit Dampf  (so nobel ist mein Backofen nicht, ich hantiere mit Dampf-Hausmittelchen) und 30 Minuten bei 180°C ohne Dampf backen.


Tolles Brot - wird es ab sofort häufiger bei uns geben.

Vorgebacken von: Ketex und Plötzblog

Mittwoch, 20. Juli 2011

Oldschool-Genuß: Strammer Max

Egal ob als Katerfrühstück oder deftiges Abendessen nach einem Tag "im Holz". Wir essen gerne ab und Strammer Max, natürlich nur mit besten Zutaten. 

Besonders seit es selbstgebackenes Brot im Hause Feinschmeckerle gibt, schmeckt es gleich doppelt so gut. Und wer dann noch hochwertigen Schinken und Eier von glücklichen Hühnern ergattert, wird mit einem simplen, aber leckeren Essen belohnt.


Für zwei Personen:
  • Wenig Butter langsam in einer Pfanne schmelzen lassen
  • Bei schwacher Hitze aus 4 Eiern von glücklichen Hühnern Spiegeleier herstellen
  • Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen
  • 4 Scheiben hausgebackenes Roggenbrot z.B. Roggenbauer  mit 4 Scheiben gekochtem Schinken belegen
  • Eier mit Anrichtering ausstechen und auf den Schinken geben
Dazu ein paar frische Tomaten vierteln und mit Vinaigrette beträufeln.


Sonntag, 17. Juli 2011

Ich bin nicht so der Pfirsichtyp. Glatte Haut ist mehr mein Fall, daher bevorzuge ich Nektarinen und koste die Saison auch voll aus. Außer: die Pfirsiche sind gegrillt. Dann kann ich gar nicht genug davon bekommen. 
Vor allem als Bestandteil eines fruchtigen Sommersalats kommen sie bei uns häufig auf den Tisch, mein Beitrag für den Blogevent Pfirsich vom Gärtnerblog. Und das schönste: auch nach einer Mega-Stress-Woche bekommt man den an einem Freitag abend schnell gezaubert...


Für zwei Personen:

  • 1 Kugel Büffelmozzarella in kleine Stücke schneiden - hier hatte ich ausnahmsweise Supermarktware. Kein Vergleich zum Büffelmozzarella, den ich sonst beim Italiener kaufe. Ich hätte nie gedacht, dass die Qualitätsunterschiede zu groß sind!
  • 1 Hähnchenbrust in nicht zu kleine Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer würzen und in einer Grillpfanne kurz anbraten - und bei 100 Grad im Backofen warm stellen.
  • 3 Weinbergpfirsiche vom Kern befreien und 10 Minuten bei mittlerer Hitze in einer Grillpfanne braten - mit der Hautseite oben.



  • Aus Weißweinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer und Kräutern nach Wahl eine klassische Vinaigrette erstellen. Passend zum fruchtigen Pfirsich gebe ich noch etwas Honig dazu.
  • Alle Zutaten, sowie Blattsalate und Tomaten nach Lust und Laune anrichten und (bis auf Pfirsiche und Hähnchenbrust) mit der Vinaigrette beträufeln...



... und einfach nur genießen!

Samstag, 16. Juli 2011

Bayrische Genüsse beim Sepperlwirt

Seit geraumer Zeit kommen wir ja mehrmals im Jahr für einen Kurztrip nach Bayern. Dort, wo die Kühe noch zum Fenster rausschauen...


... wo im Dorf noch der Maibaum (so heisst er zumindest bei uns im Schwabenland) steht...


... gehen wir mindestens einmal pro Besuch zum "Sepperlwirt" in Meiling.
Meiling klingt asiatisch, ist aber ein kleiner Ort nahe dem schönen Wörthsee. Ein paar Einwohner, eine Kirche, viele Kühe - und der Sepperlwirt, für uns das Highlight dieser Ortschaft.

Die Karte ist abwechslungsreich. Verwendet werden vor allem regionale Produkte - aber neben den bayrischen "Klassikern" gibt's auch einige Neuinterpretationen und eine tolle Weinkarte. Highlight sind die Brände von Lantenhammer, die wir dort zum ersten mal getrunken und entdeckt haben.


Auch das Ambiente gefällt uns sehr gut. Man sitzt innen urig - aber ohne bayrischen Brauhaus-Flair. Besonders schön finde ich die Kachelöfen - natürlich nicht im Sommer ;-)


Mittlerweile haben wir schon die Karte rauf - und runter gegessen. Immer ein Highlight: der knackig frische Salat mit feinem Dressing. Und natürlich nicht zu vergessen: dem Kleinkunstwerk in Sachen Radieschenschnittkunst...


Absolut empfehlenswert ist das Wiener Schnitzel. Natürlich das "echte" vom Kalb. Zart ausgebacken mit luftiger Panade und perfekt gewürzt. Der hausgemachte Kartoffelsalat (Sonderwunsch) passt perfekt dazu und versetzt uns in den 7. Kalbsschnitzel-Himmel.


Wir können den "Sepperl" absolut empfehlen. Für uns eines der besten Restaurants rund um den Ammersee / Wörthsee mit absolut gleichbleibender Qualität.

Ganz wichtig: besonders am Wochenende unbedingt reservieren, denn dann sind beim "Sepperl" die Plätze knapp.

Landgasthof "Zum Sepperl"
Familie Kowollik
Dorfstrasse 35
82229 Meiling/Seefeld
Tel.: +49 08153 3406
Fax: +49 08153 4378
E-Mail: sepperlwirt@sepperlwirt.de
Montag Ruhetag








Mittwoch, 13. Juli 2011

Kindheitserinnerungen reloaded: Träubleskuchen von Mama Cucina Casalinga

Johannesbeeren, Ribisel oder auch Träuble haben gerade Saison.Träubleskuchen gab es ziemlich oft in meiner Kindheit. Ich selbst habe den Kuchen aber seit Jahren nicht mehr gegessen.

Da traf es sich gut, dass die Mama von Cucina Casalinga einen Träubleskuchen zum Sonntagskaffee reichte. Bolli forderte lautstark das Rezept - Daniela und ich haben den Kuchen dieses Wochenende gleich nachgebacken.

Wahrscheinlich haben Cucina Casalinga's Mama und meine die gleiche "Bella" gelesen, denn der Kuchen meiner Mutter schmeckt exakt gleich bombig.

Sogar der Nicht-Träubles-Liebhaber ist von diesem Kuchen sehr begeistert. Da traf es sich gut, dass ich ausgerechnet einen Tag NACH dem Backen von Mama eine Riesenschüssel Täuble bekam, die ich für weitere Kunden einfrieren werde.

        

Einen Mürbteig erstellen:
  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 125 g Butter
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale (hatte ich nicht zur Hand)

Teig kneten, 30 Minuten ruhen lassen und dann in die Form drücken.
Ich nehme dazu einen kleinen Teigroller und drücke den Rand mit den Fingern hoch.

Habe gleich die doppelte Menge Teig gemacht und eine Portion für die Nektarinentarte aus Saveurs eingefroren.


Die Baisermasse erstellen:
  • 4 Eiweiss mit
  • 80 g Puderzucker
steif schlagen.

  • 500 g Träuble (hatte rote und weiße Beeren) zupfen und unter die Masse geben
  • 4 EL Haselnüsse auf den Boden geben
  • 4 EL Haselnüsse unter die Eischnee-Träubles-Masse geben
          => So macht es meine Mama. Sie scheint die Bella Anweisung falsch verstanden zu haben ;-)


     

Der Kuchen bei Umluft ca. 35 - 40 Minuten bei 200 Grad backen.

    

... und er geht weg wie warme Semmeln.

    

Danke Cucina Casalinga & Mama für die Erinnerung an diesen tollen Kuchen!

Quelle: Cucina Casalinga  / steinalte Bella

Sonntag, 10. Juli 2011

Melonensalat mit Tomaten und Büffelmozzarella

Ich esse gerne Melone - alle Sorten, nur nicht besonders gerne Wassermelone. Die Kerne sind nicht so mein Fall und ich will nicht wissen, wie in wasserarmen Ländern wie Spanien oder Marokko Wassermelonen bewässert werden.

Zusammen mit gutem Schinken ist dieser Salat ein perfektes und sehr farbenfrohes Sommeressen - ich finde Büffel-Mozzarella und Tomaten passen super zu Melone und Schinken und deshalb ist das mein Beitrag für den Blogevent "farbenfrohe Gerichte". Besonders vom Büffel-Mozza kann ich kaum genug bekommen. Glücklicherweise hat mein Italo-Supermarkt meist immer ein paar Päckchen für mich vorrätig!



Für 2 Personen:

  • Mit einem Melonenausstecher Kugeln aus einer halben Charentais-Melone stechen.
  • 8 Scheiben Schinken (in meinem Fall San Daniele, es geht auch Parmaschinken oder Serrano) aufrollen und um die Melonen drappieren.
  • 1 Büffelmozzarella in Srücke schneiden.
  • 4 Tomaten in Spalten schneiden.
Aus 1 EL weißem Balsamico und 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, einem Hauch Honig und Kräutern nach Wahl eine Vinaigrette erstellen und die Zutaten damit beträufeln ...



... und den Salat zu einem Glas Rosé genießen!

Dienstag, 5. Juli 2011

Auberginensalat - Μελιτζανοσαλάτα

Ich hab ja ein Faible für die griechische Küche. Und am liebsten koche ich selbst... 

"Dank" einer verlorenen Wette, hatte ich kürzlich auch wieder Gelegenheit dazu. 8 Freunde kamen zu Besuch und wurde mit griechischem Essen verwöhnt. Es gab ein kleines Vorspeisenbuffet und auch der Klassiker Auberginensalat durfte nicht fehlen.

Was Auberginen angeht, bin ich persönlich kein Riesenfan - außer wenn sie als italienischer Auflauf zubereitet werden. Aber da es einige Auberginenfans unter den Besuchern gab, wollte ich das Rezept von Monambelles ausprobieren.


Für die Paste unbedingt den Ofen auf 200 Grad vorheizen. 
3 Auberginen rundum mit einer Gabel einpieksen. 
Die Auberginen auf einem Backblech ca. 40 Minuten rösten. 
Danach die Haut abziehen und die klein geschnippelten Auberginen in ein hohes Gefäss geben.
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 120 g griechischer Joghurt
  • 1 klein geschnippelte Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL weißen Balsamico
  • 3 TL Olivenöl
dazu geben und je nach Lust und Laune fein oder weniger fein pürieren.

Ordentlich würzen mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette.

Schmeckt prima zusammen mit frisch gebackenem Fladenbrot - und auch die Auberginenfans waren restlos begeistert!

Quelle: Monambelles