Sonntag, 22. August 2010

Lieblingsessen - Piccata Milanese

Eines unserer Familienlieblingsessen ist ganz klar Piccata Milanese. Egal ob beim Italiener, oder zuhause: die saftigen Parmesanschnitzel mit Tomatensauce sind heiß geliebt. Auch wenn ich immer noch denke, dass es sich hier um eine deutsche Erfindung handelt, die den Italienern untergejubelt wurde...

Ich nehme für 4 Personen 4 magere Schweineschnitzel, die möglichst dünn plattiert und dann in 3 Stücke geteilt werden. 2 - 3 Eier (je nach Größe) in einem tiefen Teller verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. 100 Gramm frischen, sehr fein geriebenen Parmesan in die Eimischung geben und vermengen. In einem weiteren Teller Mehl bereitstellen.


Schnitzel mit Pfeffer und Salz würzen, dann erst durch Mehl und dann die Ei-Parmesan-Mischung ziehen.

Die Schnitzelchen in einer Pfanne mit (möglichst wenig) Butterschmalz goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen - und mit Ofentomatensauce und Spaghetti servieren.

So lecker können eingedeutschte italienische Gerichte sein ...

Samstag, 21. August 2010

Ofentomatensauce einfach und schnell


Annegret, die Frau meines italienischen Supermark-Chefs versucht mir seit Wochen ein Kistchen italienische Tomaten zu Spitzenpreisen "anzudrehen". Da mich mein Hauptberuf gerade ziemlich auf Trab hält, konnte ich bisher widerstehen.

Die Aussicht auf einen Winter mit Dosentomaten überzeugte mich dann doch - und schon waren 6 kg Tomaten im Kofferraum.

Aufgrund des Zeitmangels kommt dieses Jahr die KIS- (keep it simple) Strategie zum Einsatz.
Die Tomaten werden halbiert, der Strunk entfernt und mit der Schalenseite nach unten auf ein Backblech gelegt.


Dann werden Oregano, Thymian und Rosmarin-Pflanzen geerntet. Alles klein zupfen bzw. hacken und auf den Tomaten verteilen. Dazu kommt noch frisch geschnittener Knoblauch, Pfeffer, Meersalz - und noch ein wenig getrockneter Oregano. Ganz wichtig: alles ordentlich mit gutem Olivenöl beträufeln.


Die Tomaten bei 150 Grad für 40 Minuten in den Ofen geben.

Geschmorte Tomaten in einem großen Topf pürieren. Danach aufkochen und final würzen. Hier kommt neben einem großen Klecks Tomatenmark bei mir noch Piment d'Espelette dazu.

Die Soße ordentlich köcheln lassen, danach mit der "flotten Lotte" passieren. Ich nehme hier die mittlere Scheibe, da ich keine zu feine Konsistenz möchte.

Danach alles in sterile Gläser abfüllen (unbedingt bis zum Rand!) und sofort auf den Kopf stellen.


Die Soße hält mindestens 4 - 6 Monate (und versüßt uns den Winter) - ich hatte kürzlich noch ein vergessenes Glas von letztem Sommer geöffnet - das war ebenfalls einwandfrei.

Da die Soße so gut schmeckt, ist sie eh meist nach wenigen Monaten verbraucht - und wir freuen uns wieder auf den nächsten Sommer!

Souvlaki vom Grill

Da wir bei uns über einen original griechischen Supermarkt verfügen, gibt es ziemlich häufig griechische Leckereien. Im Sommer natürlich Souvlaki vom Grill.



Die Souvlaki-Spiesschen werden ganz einfach hergestellt.
Schweinenacken (das Fleisch darf nicht zu mager sein, sonst werden die Spiesschen trocken) in kleine Würfel schneiden. Eine Marinade aus Zitronensaft, Olivenöl, Thymian, Knoblauch und Oregano anrühren. Ich gebe noch ein wenig aus Griechenland "geschmuggeltes" Souvlaki-Gewürz dazu. Mindestens 3 Stunden marinieren (ich mache das im Gefrierbeutel, so dass die Marinade gut einziehen kann).
Auf Spiesschen stecken, mit Meersalz und Pfeffer würzen. Und ab damit auf den Grill....!

Dazu essen wir einen ganz simplen Bauernsalat aus Paprika (geschält), Tomaten, Gurken, Feta, Schalotten mit Olivenöl-Zitronensaft-Vinaigrette.

Niemals dürfen die Oliven und Pepperoni aus unserem griechischen Supermarkt fehlen. Und für die Knobi-Fahne natürlich ein ordentlicher Klecks Tsatziki.

Ein super Sommeressen!

Καλή όρεξη! (Lasst es Euch schmecken!)